02.12.2014

Exklusiv: Die große Land Rover Innenausbau Story.

Vor dem Kauf des Land Rovers habe ich das ganze Internet durchgelesen. Nein, natürlich nicht. Nur die Seiten die sich mit dem Ausbau von solchen Fahrzeugen beschäftigen. Da gibt es ja schon ein paar. 


Rausgekommen ist: 
Es muss ein One Ten sein und am besten in der Militär Ausführung. Das Bett kommt dann auf die Beifahrerseite und der Sitz kommt ein Stück nach Vorne. Dann ist genug Länge für die Schlaffläche.
So weit so gut. 
Dann als erstes den Innenraum entkernt. Da war zum Glück nicht viel drin aber das ist erstmal rausgeflogen und ich habe davon auch nix verwendet.  

Im Kopf hatte ich den Ausbau ja schon fertig. Aber als das Auto dann da war, sah es doch irgendwie leicht anders aus. Ich also mal das Bett mit Klebestreifen markiert und die richtige Größe angepasst. Die Alukisten mal reingestellt. Hmm. Ok. Dann alles noch mal umgestellt. Und irgendwann passte es dann. 
Für alles Masse genommen und Material gekauft. Schaumstoff Dämmung. 10 mm Sperrholzplatten. Wasserfeste Platten für das Bett und den Fussboden. Ein paar Dachlatten und Kleinkram hatte ich noch liegen. 

Na dann mal los. Unterkonstruktion rein. Einen strammen Tag dabei und nix zu sehen. So wie immer. 
Dann die Dämmung und Platten. Das war alleine nicht ganz so einfach und ich bin angefangen mit mir selber zu sprechen. 
Als denn ein, zwei helfende Hände mit anfassen ging alles ganz schnell und einfach.  

Ja das läuft ja. Sollen wir auch gleich das Bett beziehen und die Fussbodenplatte reinlegen. Ja hau rein!
Sehr gut. Dann ging alles schnell und es war richtig was zu sehen. 

Die Heckklappe habe ich mit einem Dämpfer versehen. Dann bleibt die Tür auf wenn man am Kochen ist und auch so fällt die nicht immer zu. 
Dämmung in die Tür und den klappbaren Tisch montiert. 

Das Gepäcknetz war auch schnell angebracht. Die Halter hatte ich ja schon vorgesehen. Beim ersten mal hatte ich es natürlich verkert rum so das man es nicht so gut spannen kann. Aber das lässt sich ja schnell ändern. 

Die Getränkehalter habe ich mir aus breitem Anschnallgurt gebaut. Teilweise sogar mit vorhandenen Schrauben. Der Platz neben der Handbremse ist so auch super genutzt und ich kann 8 Liter (4 mal 2 Liter Flaschen) Wasser mitnehmen. 

Die beiden Sportsitze waren zum Glück schon verbaut. Die sind auch genau richtig. Meinte sogar der TÜV Mann. ;-) 

Alles zusammen dauerte es so ein langes Wochenende. 

Später habe ich dann die beiden Alukisten mit Spanngurten montiert. In der hinteren ist mein ganzes Küchenzeug und vorne ist die Speisekammer. 

Dazu kommen noch zwei Wassersäcke der Schweizer Armee. Diese sind sehr stabil und robust und ich kann 2 mal 20 Liter mitnehmen. 

Von meinen Motorradtouren in jungen Jahren hatte ich noch meine Ortliebrolle rumliegen. In dieser habe ich jetzt meine sauberen Klamotten. 

Dazu noch einen "Kühlschrank" bzw. eine kleine Styropor Box die ich mit Tape verstärkt habe. 

Mein kleiner Holzstuhl, den ich in den neunziger vom Roskilde Festival in Dänemark mitgebracht habe, hat auch wieder zu mir gefunden. 

Die blaue Werkzeugkiste habe ich auf den Land Rover angepasst und der 150 cm Hi Lift Extrem passt auch noch in den Innenraum. 

Natürlich dürfen ein paar Seile nicht fehlen. Diese habe ich hinter den Alukisten verstaut und im Beifahrerfussraum steht eine alte Postkiste mit allen was man so mit braucht. Also div Öle, ein paar Handschuhe, Tape, Kabelstrapse und sowas eben. 

Das alles habe ich in zwei Testfahrten nach meinen persönlichen Bedürfnissen zusammen gestellt. 














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