23.09.2015

Die erste Woche ist rum.




Es war eine schlimme Nacht. Wir wurden komplett in Ruhe gelassen. Uns hat keiner gestört. 

Aber ich habe zum Abendbrot eine halbe Dose Muscheln aus Spanien gegessen. Ich will euch nicht die Einzelheiten erzählen aber die wollte wieder raus. Auf allen Wegen. 

Heute wird also die Essenskiste durch sortiert und die Muscheln kommen weg. Das bekommt mir nicht. 

Also auf zur Grenze. Diesmal mit Plan B. Wir haben einen Treffpunkt ausgemacht und eine Taktik besprochen.

Ich fahre vor. Camping und Transit wollen wir ganz oft sagen. Volker sieht Probleme das wir über einen Touristen Übergang fahren und das es mit seinem „LKW“ nix wird. Gewicht ist da ein Thema. 

Es war ähnlich wie bei der Einreise. Nur wusste ich in etwa was kommt und war vorbereitet. Eigenen Stift zur Hand und immer alle Papiere griffbereit. 
Es waren wieder 4 Stationen bei den Russen und noch mal 3 bei den aus Litauen. 
Wegen der Machete hat der Lehrling der mein Auto angesehen hat noch seinen Chef geholt und der seinen Chef. Alle meinten dann gutes Messer und das wars. 
Es waren wieder alle sehr nett. Die Russen sind sehr bestimmt aber das ist ok. 

Volker kommt auch durch und hat dann über Funk viel zu erzählen. Bei ihm war alles klar bis eine Frau das nochmal genau mit dem Gewicht wissen wollte. Mit dem neuen Fahrzeugschein kommt ja keiner zurecht. Die Frau auch nicht. 5996 findet sie in einer Spalte. Ist das Gewicht? Ja, genau. Dann OK. 
Gut. Glück gehabt. War zwar eher Hubraum. Aber das ist ja Auslegungssache. 

Dann erstmal an Strand. Der erste Parkplatz lädt gleich zum übernachten ein. Keine Verbotsschilder. Kein Müll. Nur 3 Leute am Strand. 
Aber es ist noch so früh und wir waren lange nicht mehr einkaufen. 

Also erstmal nur einen Spaziergang und dann weiter in den nächsten Ort. Einkaufen. Aber nix zu finden. Zwei Anhalterin schimpfen mit uns weil wir sie nicht mitnehmen. Auf meinem Beifahrerplatz liegt Feuerholz. 

Im Ort halte ich kurz an und Lade die Story von Gestern hoch.

(Als ich das hier offline schreibe spielt Volker mir vor wie die Fam. Popolski die Popmusik erfunden hat. Ich kann mich gar konzentrieren. Sehr Lustig.)

Volker sucht in der Zeit nach Stellplätzen für uns. Google Maps mit Satelliten Fotos hilft uns da sehr bei. 

Er macht drei Vorschläge und wir fahren zwei davon an. Der letzte ist noch nicht der Topplatz der Reise aber wir bleiben hier. 
Volker schraubt was. Ich räume kurz auf und mache dann einen kurze Mittagsschlaf. Es werden 2 Stunden. Scheinbar fehlte mir doch Schlaf. 

Wir stehen jetzt am Ende der Kurische Nehrung. Das Meeresrauschen auf Hörentfernung. Sehr schön. 

Erst gibt erst mal Datteln im Speckmantel. 

Später im Dunkeln gibt es dann noch mal richtig was. Wir schauen was da ist. Konserven Dosen ohne Ende. Verhungern werden wir nicht. Also Nudeln, frische Zwiebeln und Knoblauch. Dazu aus der Dose Pilze, Tunfisch und ganze Tomaten. 
Beide sind am Kochen. Es schmeckt großartig. 











Fotos: Volker 

Text und Fotos: Dennis 




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Kommentare:

  1. Zufälle gibt es ....
    Grad beim durchzappen bei N3 hängen geblieben.
    Da saß ein Typ auf Sofa,der ein super Urlaubstipp hatte.
    Man sollte sich unbedingt mal die Kurische Nehrung angucken....
    Moment mal auf der Ecke ist Dennis doch gerade.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mare_tv/Auf-der-Kurischen-Nehrung,maretv341.html

    Wenn ihr langeweile habt könnt ihr euch den Bericht ja mal anschauen.
    ( dauert 45 Min )

    Gruß Flo

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  2. Moin Flo,

    ja das ist echt ein Zufall. Schauen wir uns mal an wenn wir viel Zeit haben und WiFi.
    Aber ein sehr guter Tipp. Also auch für alle anderen.

    Danke.

    Beste Grüße

    Dennis

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