29.09.2015

Saint Petersburg. Oh this Dog is so cute.


Wir brechen zeitig auf. Es geht zur Grenze und es regnet. Hunger habe ich keinen. Aber ein drücken im Bauch. Hoffentlich geht alles glatt. 

Ich fahre voraus. Schilder führen uns durch die Stadt. Vorbei an so eine Wartestation für LKWs. Also nix für uns. 
Mitten im Ort ist mit mal die grenze. Keine Warteschlage. Das läuft. Ich fahre vor. Der Zöllner spricht kein Englisch. Aber irgendwas stimmt nicht. Ich brauche so eine Warte Nummer wie beim Schlachter und aufen Verkehrsamt. Aber ich verstehe alles nicht. 
Volker steht ein Stück weiter. Selbes Problem. Eine Frau spricht englisch. Ah ha. Ok. Sorry. Wir bekommen auf dem Standplan gezeigt wo wir hinmüssen. Ah Waiting Area. Oh, da weiss ich sogar wo die ist. 
Ok, dann bis gleich. 
Also auf den Parkplatz gefahren. Überall steht Wasser. 
1,50 bezahlen. Einen Zettel bekommen der anders aussieht als den der mir der Zöllner gezeigt hat. 
Dann zum anderen ende des Parkplatz nochmal 3,- Euro bezahlen. Dann ausgeschimpft werden. 3,- Euro wieder zurück. Ich bin erst dran wenn die Uhrzeit ist, die auf meinem ticket steht. 
Ok. Also in einer halben Stunden. 
Volker stand direkt nach mir an der Bude und ist erst in 1 1/2 Stunden dran. 
Mein Nummernschild wird angezeigt und ich gehe dann hin. Kurzer Ausdruck und 3,- bezahlen. Und dafür muss ich hier jetzt so lange warten? 
Ok. Wir beschliessen das ich vorfahre. 
Dann zur Grenze. Wieder keine Schlange. Ich fahre durch. Der Zöllner beachtet meinen neuen Zettel kaum. 
Open hier and Open da. Camping! Ich muss warten. Die Brücke wäre voll. Dann kommen erst andere dran. Dann auf der Brücke warten. 
Am Ende der Brücke bekomme ich schon mal die Papiere zum Ausfüllen. 2 mal das DIN A 4 Blatt und die Imigration Card. Auch doppelt. Ich fülle alles aus und rolle dabei weiter auf die nächste Kontrolle zu. 
Vor mir sind welche das ist gut. Ich kann sehen das die machen und mache dann sowas ähnliches. 
Stempel hier und Kontrolle da. Noch mal alles auf machen. 
Das ganze noch 3 mal und dann bin ich in Russland. 

Wie verabredet warte ich an der ersten Tankstelle in Fahrtrichtung. 
Hier ist mächtig was los. sehr viele tanken hier. Die Leute kenne sich. Es werden unauffällig schwarze Jutebeutel getauscht. 
Ich esse einen Hamburger aus der Mikrowelle. Tanke. Warte. Schaue mir alles an. Mache Notizen fürs WMAI. 
Hmm. Wie lange das wohl noch dauert? Egal wie lange es dauert ich muss hier warten. Also mal das Funkgerät auf ganz laut gemacht und hinten reingelegt zum schlafen. 
Ca. ne Stunde später ist Volker dann auch da. 

Kurz Erlebnisse ausgetauscht. Warst du auch bei der dicken Blonden die so unfreundlich schaut? Ja. Ja, ich auch. 
Also dann mal los nach Saint Petersburg. 
Volkers Navi funktioniert und er fährt voraus. 
Wir wollen am Wasser lang fahren und auf kleineren Strassen. Auf der Hauptstrasse sind alle so gestresst und schneiden. 

Es regnet mal mehr und mal weniger. Es gibt Wasserdurchfahrten auf ganz normalen Strassen. Wir haben Spaß. 
Die eine Fütze ist tiefer als ich dachte und ich habe mit mal eine nasse Hose und ein nasses Gesicht. 
What? Wo kam das denn her? 
Noch mal durch die nächste Fütze und drauf geachtet. 
Ah hier sind zwei Löcher im Blech. Das ist ja noch nie was durch gekommen. Mal eben anhalten und versuchen mit Tape zu flicken. 
Super. Das klappt. Durch die nächste Fütze. Jo. Passt. 
Dann wieder schneller werden. Fützen. Wieder nasses Gesicht. Kommt aber wo anders her. 
Noch mal schauen. Ah ha. Die Bodenblechplatte ist angeschraubt und da auf der Fläche zwischen den schrauben kommt was raus. 
Also erstmal ein Handtuch drauf gelegt. Das muss trocknen und dann versiegel ich das eben. Passendes Zeug habe ich mit dafür. 

Ne Stunde vor Sankt Petersburg quatsche ich mit Volker über Funk. Fragen was er essen möchte. Wie er drauf ist. Ob er Hunger hat. Habe Lust zu plaudern. Bekomme aber keine Antworten. 
Na toll. Kann er ja wenigstens mal sagen wenn er seine Ruhe haben will. Ist ja nicht schlimm. Aber gar nix sagen ist nix. 

Als wir in der Stadt ankommen will ich wissen ob er weiss wo das Hotel ist und ob das Navi funktioniert. Auch keine Antwort. Ist vielleicht was mit meinem Funkgerät. Also während der Fahrt alles testen. Müsste klappen. 
Ich versuche ihn mal zu überholen. Gar nicht so einfach. Dann zeig er auf sein Funkgerät und macht den Daumen nach unten. 
Ah ha. Sein ist kaputt. 
Na großartig und wir fahren gerade in die Stadt. Ich weiss nicht wo wir hinmüssen. Und es ist Stau und Feierabendverkehr. 
Ich bleibe hart am Unimog dran. Volker meinte später das war so hart das er nicht sehen konnte ob ich noch hinter ihm bin. 
Wir finden das Hotel. Sieht aber gar nicht nach Hotel aus. Die Tür macht keiner auf. Ich rufe an. Ja kein Problem. Ist in 2 Min. da. Dann läuft alles. 
Sehr schöne Zimmer. Sicherer Parkplatz im Innenhof. Ruhige Gegend. 

Hast du auch so Hunger? Ja! Na dann mal los. Tore kommt natürlich mit. 
Dann erleben wir was das Volker so nicht kennt. Ich habe ja keine Erfahrung mit Hunden. An den ersten 4 Läden bekommen wir keinen Tisch wegen dem Hund. 
An der Anmeldung müssen auch alle erst den Manager fragen. So als wenn das noch nie einer gefragt hat. 
Wir bekommen dann raus das hier Hunde als Haustiere viel kleiner sind. 

Am Ende bekommen wir dann doch noch einen Tisch in einem hippen Skater und Surfer Laden. Wir essen beide jeder zweimal das Hauptgericht. Als ich Nachspeise bestellen möchte meint die kleine süsse Kellnerin das die Küche jetzt zu hat. 
Tore macht natürlich keine Probleme. Bleibt einfach untern Tisch liegen und kümmert sich um nix. 
Einige Gäste und ein Teil der Belegschaft wollen ihn streicheln und/oder Fotos mit ihm machen. 

Ich esse dabei und er schaut mich an als wenn er sagt. Mach was ich möchte meine Ruhe. 
















1 Kommentar:

  1. Hallo Dennis. Da haben eure Autos ja schon ganz schön Strecke durchgehalten. Sehr schöne Bilder. wahrscheinlich seit ihr jetzt schon Richtung Finnland. Habt ja noch etwas vor euch.
    Gruß vom Kanal
    Rüdiger

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