19.06.2016

Letzte Nacht in der Wildnis.



Wir sind wieder da wo wir angefangen haben. Hier haben wir uns getroffen und hier trennen wir uns heute auch wieder. An einem Stellplatz am Müritz See, bei Rechlin.


Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl dass so schnell schon wieder die Reise vorbei ist. 11 Tage sind nun rum. Es hat uns alles gut gefallen. Wir hatten mal wieder richtig Glück mit dem Wetter. Wir haben jeden Tag wirklich gut und viel gegessen. Es waren alle Leute nett zu uns. Wir hatten nie das Gefühl dass uns einer was böses wollte oder das uns jemand beklauen wollte. 

Stellplätze hatte wir auch jeden Tag schöne. Es war eine tolle Tour und ich kann es wirklich nur empfehlen Polen zu besuchen. 

Ich hatte das Gefühl das es weiter östlich weniger Verbotsschilder gab und es einfach war einen tollen Stellplatz zu finden. 

Heute auf der Rückfahrt dachte ich dass es in Polen teilweise ganz schön arm in den Dörfern aussah. Die gleichen Gedanken kamen mir in Brandenburg auch oft. 

Was werde ich vermissen wenn ich wieder zu Hause bin? 
Die viele Störche auf jedenfall. Fast in jedem Dorf war ein Nest. Den einen Tag ist ein Storch ganz dicht an unserem Camp vorbei geflogen. Ich hatte nicht gedacht das die so groß im Flug sind. Wir waren beide sehr beeindruckt und Lemmy war so erstaunt das er sogar das bellen vergessen hat. 

Die Landschaft, die kleinen Strassen und die Alleen waren auch super. Es hat uns sehr gefallen mit einem Schnitt von 45 Km/h durch die ländliche Gegend zu fahren. Man hat Zeit sich alles anzuschauen. Die Leute in den Ortschaften winken einem zu. Man kauft direkt beim Bauern ein. Stellplätze findet man so zusagen im Vorbeifahren. 

Die Leute haben irgendwie mehr die Ruhe weg. Viele Leute sieht man in Bushaltestellen auf den Bus warten oder sie gehen zu Fuss zur nächsten Ortschaft. Das kenne ich von zu Hause nicht. Da gibt es irgendwie in jedem Haushalt zwei Autos. Dann muss keiner laufen. Dafür muss aber auch den ganzen Tag gearbeitet werden um sich beide Autos leisten zu können. 
Wo wir gerade bei Autos sind. Beim Autofahren kommen schon mal riskante Überholmanöver vor. Es wird vor einem Berg oder Kurve überholt um dann nicht schneller als vorher vor einem her zu fahren. 
Das gleiche passiert mir in Deutschland aber auch öfter mal. 

Alles war natürlich nur ein kleiner Teil von Polen. Das Reisefieber ist für die nächsten Tage jedenfalls erstmal gestillt. Es gibt in Polen für uns sicher noch viel mehr zu entdecken. Wir kommen wieder. Nicht sofort, aber mit Polen sind wir noch nicht fertig und wir freuen uns auf das nächste mal. 






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Text und Fotos: Dennis

Fotos: Volker (2)

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