07.09.2016

Base Camp, Diesel und Nudeln.


Wir sind in auf dem Land angekommen. Ein Stunde nördlich von Stavern hat Reidar ein Landhaus. Das nutzen wir als Basecamp und starten von hier auch Touren in die Gegend. 


Heuten wollen wir ganz kleine Strassen fahren. Reidar möchte uns den Weg zeigen und die Dogge kommt auch mit. Bin gespannt wie wir alle unterbekommen aber das wird schon gehen. 
Es soll private Wege geben für die man bezahlen muss wenn man diese fahren möchte. Ich bin gespannt wie es ist wenn man einen Einheimischen dabei hat. Das kann ja nur Vorteile haben. Er kann die Schilder lesen, kennt die Regeln und kann super mit den Leuten sprechen. 

Zu Essen gab es gestern Datteln im Speckmantel vor weg. Die Muurikka wollte ja auch mal wieder benutzt werden. Und dann den Dutch Oven rand voll mit Gemüse und Nudeln. Das war schön Tomaten lastig und wir haben das ganze mit 4 Leuten nicht aufbekommen. 

Das Thema GPS Tracker ist hoffe ich erstmal durch. Ich habe gestern den SPOT3 bestellt. 

Magnus und ich haben nun ja zum ersten mal ein gemeinsames Camp aufgebaut. Der Plan war das wir sein Markise am Auto nutzen und das wir uns so hinstellen das wir nicht so im Wind sind. Gestern ging der Wind sehr stark. Heute morgen ist davon gar nix mehr zu merken. 

Wir also angekommen. Ok, du dahin und ich da hin. Ok. Geparkt. Hä? Das ja genau verkehrt rum. Nochmal die Fahrzeuge genau anders rum. Ok. 
Auch nicht besser. Weiter aus einander. Und ein Stück weiter nach hinten. Ok. 
Und so. Ja das ist gut. Markise raus. Sag mal muss du an die Tür hier? Ja, oder? Hmm. Ok, ich fahre nochmal vor. Oder du zurück? Ja. Halt du die Markise. 
Gut. Steht. Erstmal Stühle raus und Kaffee kochen. 
Gut? Hmm? Ist das ein Ja? Ich denke noch darüber nach. (Stuhlkreis für mich alleine)
Was gefällt dir nicht? Der Wind. Und wenn ich mich da Quer hinstelle und dann die Markise hier so lang? Ja, gut Idee. 
Besser, oder? 
Ja. Lass und mal noch die BW Plane aussen unters Auto spannen. Dann kommt der Wind da nicht so durch. Ok. Besser. Hunger? Ja, lass uns mal was machen. 

Es ist Feuerholz im Überfluss vorhanden. Magnus macht Feuer. Ich schneide das Gemüse klein. 
Die Nudeln lasse ich im Dutch Oven einweichen. Nicht mit Wasser sondern in dem Tomaten Saft und den anderen Flüssigkeiten die aus dem Gemüse kommen. Dazu einen großen Schuss Öl oder ein gutes Stück Butter. Im Dutch Oven sollte nicht mit Wasser gekocht werden. Dann löst sich die eingebrannte Beschichtung. Dafür habe ich einen normal Küchen Pott ohne Kunststoffteile dabei. Den nehme ich wenn ich was in Wasser kochen möchte. Aber eigentlich brauche ich den auch nicht mit. Beim Reis zb. mache ich es genau so. Ich glaube der pott bleibt bei der nächsten Tour zuhause. Muss ich aber nochmal darüber nachdenken. 

Sag mal hast du nicht noch ein Tarp? Über deiner Haube zieht es so durch da würde doch dein neues Tarp gut hinpassen. Ja, ok. Das haben wir gleich. Es passt perfekt. Super Camp. 

Und noch was neues habe ich ausprobiert. Ich habe meine Feuerlöschdecke unter die Feuerstelle gelegt. Das hilft natürlich nicht bei Funkenflug aber wenn zb. etwas aus der Feuerschale fällt. Die werde ich glaube ich öfter dafür benutzen. 

Schrauben war auch angesagt. 

Magnus hat die H4 Birne gewechselt. Und sein Licht funktioniert wieder. Bei mir ist es nicht die Birne und wir haben nicht erst weiter geschaut. Das machen wir die Tage noch. 
Mit ist der Gurt der Halterung meine Axt abgegangen. Da hatte ich keine Scheibe untergelegt. Warum eigentlich nicht? 
Das war natürlich auch schnell repariert. Einen 3/4 Liter Öl habe ich auch noch nach gekippt.
Dazu noch eine Jerry Can in den Defender Tank und dann kann es erstmal weiter weiter gehen. 
Diesel kostet hier nicht unter 1,40 € der Liter. So wie es aussieht brauche ich in Norwegen aber nicht erst tanken. Ich denke ich komme mit den 150 Litern aus, die ich mit habe. 
Die setzten sich bei meinem Auto aus dem normalen Tank und den 4 Jerry Cans in den Staufächern zusammen. Die Militär Version hat an den beiden Seiten so Fächer die extra für diese Blech Kanister sind. Mal wieder ein Vorteil ein ex Militär Fahrzeug zu fahren.  















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Text und Fotos: Dennis

Fotos: Magnus

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