04.09.2016

GPS-Tracker und über das rausziehen am Strand.




Ich habe noch ein paar Stunden Zeit bis Magnus hier ist. Die Sonne scheint. Es ist Sonntag. Ein paar Wolken ziehen auf. Es ist Strand Wetter für Einheimische. 
Was geht mir also durch den Kopf?



Es gibt zwei Themen. 

Erstens: Rausziehen von anderen Fahrzeugen am Strand. 

Es gibt Unterschiede von deutschen zu dänischen Stränden. In Deutschland kenne ich nur St. Peter Ording als Strand, den man befahren darf. So ziemlich jedes mal wenn ich da bin, möchte jemand das ich ihn wieder rausziehe. Das ist ja auch kein Problem wenn man nicht gerade am Essen ist oder das Tarp und die Hängematte aufgebaut hat. Rausziehen allgemein ist gar nicht weiter wild und im Sommer habe ich eh eine Rundschlinge hinten am Auto. Meistens würde man das auch mit ein wenig schaufeln und mit 3 oder 4 Leuten schieben hinbekommen. 
In SPO kommen die Leute danach bei einem an und drücken einen ein paar Euro in die Hand. Immer jeder soviel wie ihm das wert ist. Ich habe nie gesagt das ich etwas dafür möchte. Die Leute machen es einfach. Das ist ja auch ok. Dann kann ich davon schonmal die Strandbenutzungsgebühr bezahlen. 

Wie ist es in Dänemark? 

In Dänemark fahren sich auch die Leute fest. Jetzt zum Beispiel stehe ich an einem Strand bei Løkken. Da gibt es einen kleinen Bach. Ich komme so durch den Bach durch. Für PKW´s ist eine Brücke gebaut worden. Auf der einen Seite der Brücke ist zur Zeit viel Weichsand. Einige fahren sich fest andere nicht. Es kommt auf die Linienwahl an. Ich stehe ausreichend weit weg um alles beobachten zu können. Es kommt mir gerade so vor wie bei der Breslau Rallye nur für normale PKW´s. Jetzt versucht es gerade ein schwarzer SUV. Er nimmt Schwung. Kommt kurz vor der Brücke ins rutschen. Setzt zurück. Dreht um. Versucht er nochmal? Nein, er fährt weg, in die Richtung aus der er gekommen ist. Schisser. 

Aber wie sind jetzt die Unterschiede? 

Die Leute sind sehr freundlich und bedanken sich ganz ausführlich, auch in Deutsch, bei einem. Keine kommt auf die Idee mir Geld dafür zu geben. Das ist auch ok. Ich mache es ja nicht um meine Reisekasse aufzubessern. (Dafür habe ich Amazonlinks)

Ein silberner Audi steht auf der Brücke. Schaut. Setzt zurück. Nimmt Anlauf. Und kommt mit Schwung durch. 

Ein älteres Ehepaar steht an dem Bach und schaut sich meine Fahrspuren an. Schaut zu mir. Geht weg. Dreht sich noch mal um. Geht wieder zum Bach. Schaut und zeigt und geht weg. Dreht sich noch mal um und geht dann ganz weg. Die haben jetzt was zu erzählen. Was auch immer. Hoffentlich nix schlimmes. 


Zweitens: GPS Tracker. 

Ich möchte gerne wenn ich etwas tolles auf Reisen gefunden habe den genauen Standort auf meiner Webseite veröffentlichen. Zb. Jetzt die Brücke am Strand. Oder den Stellplatz von gestern. Oder eine Werkstatt. Oder eine Sehenswürdigkeit.
Das möchte ich dann auf einer Karte veröffentlichen. Zeitnah und ohne viel Aufwand. Vielleicht nur mit dem Datum als Markierung. Dann kann man den Text dazu auf der Webseite lesen. 

Eine weitere Funktion soll sein das nur bestimmte Leute immer sehen können wo ich bin. Soll ein wenig als Sicherheit auf Reise sein. braucht man jetzt für Dänemark nicht. Aber es geht ja auch mal weiter weg. 

Nun meine Frage:

Es gibt für sowas GPS Tracker. Kennt sich eine meiner Leserin damit aus und kann mir eine Empfehlung aussprechen oder hat jemand sowas verbaut? Antwort auch gerne per Email wenn das mit dem Kommentar nicht klappt. 

Die Strand und Brücken Geschichte ist noch nicht zu Ende. 

Ein blau weisser neunziger Defender kommt von Links. (Die weiche Seite). Beide winken. Es wird aber nicht angehalten. Schade. Ich mag so Gespräche. Gestern am Supermarkt stand ein grüner Defender aus Frankreich. Ein junges Paar ist damit unterwegs. Sie wollen zur Fähre und dann nach Island. Leider regnet es gerade so das wir nur von Fahrerfenster zu Fahrerfenster sprechen. Schade wir hätten uns gerne ein paar Details des je anderen Fahrzeugs angesehen. 
Nun aber zu diesem Defender. Er nimmt die Brücke und wird ein wenig langsamer. Er schaut nicht groß nach der richtigen Spur sondern hält einfach mittig drauf. Die weichen Stellen sind scheinbar gar nicht zu merken. 

Ein silberner Transporter fährt flott und ganz vorne am Wasser. Das scheint auch eine gute Lösung zu sein. 

Von rechts kommt ein grauer Kombi, ziemlich neu. Fährt mit Speed auf die Brücke. Macht einen Satz. Taucht ein. Sand spritzt hoch. Noch mehr Gas. Das Auto schaukelt. Mittig durch. Gas stehen lassen. Und kommt durch. 

Ein schwarzer Daimler (dieses Model das beim Elchtest umgekippt ist) kommt von rechts. Deutsches Kennzeichen. Fährt Mittig. Säuft das Auto ab und fest ist er. Ein normaler Geländewagen kommt vorbei. Auch deutsch. Wird gefragt ob er rausziehen könnte. Hast du ein Seil dabei? Nein? Und wie soll ich dich dann rausziehen? Mit dem Gurt oder wie? Und fährt weiter. 
Ein schwarzer Audi (DK) bietet seine Hilfe an. Auch kein Seil. 
Rausschieben ist doch nicht so einfach wie ich dachte. Die schaffen es mit 5 Leuten nicht. Haben aber auch nicht gebuddelt. Es stehen jetzt 15 Leute drumrum. Jetzt versuchen sie es mit dem Audi. Ich kann nicht erkennen ob sie ein Seil haben. 

Wenn der Audi es nicht schafft dann gehe ich mal hin. 

So, ich war da. Mit dem Seil mit dem die es versucht haben würde ich nicht mal meine Wäsche aufhängen. :-) 








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Text und Fotos: Dennis


Kommentare:

  1. Auja, eine Link Möglichkeit wo deine schönen Übernachtungen sind wäre ein Traum.

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  2. Moin Dennis
    wenn Du die Fotos mit dem IPhone machst geht das bestimmt über die Ortungsfunktion des Telefons. Bei ner richtigen Kamera müsste man sich das Modell anschauen um zu sehen ob es so eine Funktion gibt und ob es extra Hardware braucht die dann auch angeschlossen werden kann.
    Im Zweifel gibts da bestimmt ne App für :-)
    Grüße und viel Spass
    Tim

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