09.09.2016

Wasserdurchfahrt, Schlaflos in der Nacht und die kleinen Unterschiede.




Es ist mitten in der Nacht. Ich habe zwei mal was seltsames geträumt und bin nun hell wach und doch müde. 
Was ist also gestern passiert?


Wir haben Abschied von Reidar genommen und sind wieder alleine unterwegs. Erstmal ein bisschen fahren. Uns kam es vor, dass es in den letzten Tag zu kurz gekommen ist. 

An dem See in dem wir am Vortag geschwommen sind kommen wir wieder vorbei. Der Stellplatz ist frei. Aber wir wollen weiter. Innerhalb der nächsten halben Stunde kommen noch 3 so super Stellplätze. Wir wollen aber erstmal fahren. 
Wir haben beide das Gefühl das wir ohne Probleme jederzeit noch so Plätze finden. 

Wir fahren über Schotterstrassen. Es ist sehr wenig Verkehr. Genau so wie ich es mag. Lass uns mal noch kleinere Wege ausprobieren. Ja, gute Idee. Einfach mal einen Weg in einen Wald fahren wenn da keine Schranke und kein Schild steht. Oft sind die Wege Nieten und schon nach der nächsten Kurve wieder vorbei. 
Dann sehe ich eine Wasserdurchfahrt. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Das Wasser ist nicht tief, die Steine sind eher das Problem. Magnus hat damit Erfahrung, ich nicht. Er fährt vor raus und weisst mir den Weg durch das Flussbett. Für mich ist es sehr spannend. Für Magnus ist es eher Routine. Gut, der Mann. 
Der Weg bleibt spannend und ist nach 600 Metern auch wieder vorbei. Wir drehen um und fahren wieder zurück. Na, das war ja mal aufregend. Ich bin ins schwitzen gekommen. Das will ich öfter  machen. 

Wir fahren weiter. Es wird bergiger. Mir geht es oft zu schnell die Berge runter und ich bremse unbewusst zu viel. Ich komme halt vom flachen Land da kenne ich das nicht so. Als wir zu einer Pause anhalten merke ich das ich ganz schön auf die Bremse treten muss damit was passiert. Mal eben unters Auto geschaut. Oh ha. Ganz schön heiss die Bremse. Magnus meint du musst mal früher runterschalten. Ja, ok. Ist mir auch klar. Ich dachte das ist nicht so schlimm wenn ich mal bremse. 
Ich konzentriere mich also besser und schalte immer einen runter wenn es mir zu schnell geht. Meist in den dritten. Klappt super. Die Bremse ist rasch wieder auf normal Temperatur. Wieder was gelernt und es ist nix schlimmes passiert. 

Oh, es fängt gerade an zu Regnen. Wir haben gestern Abend schon alles zusammen gepackt. Also kein Problem. Es ist auch kein starker Regen.

Zur Mittagspause haben wir einem Parkplatz an einem sehr schönen See gefunden. Es gibt Wurst aus der Dose. Diesmal von mir. Auch Rindswurst aber lange nicht so lecker wie die vom Vortag. 

Als es 14 Uhr wird meine ich zu Magnus das wir uns mal einen Stellplatz suchen sollen. Die ersten paar sind Nieten und gegen 16 Uhr finden wir was an einem See. Es ist ein Parkplatz am Ende eines Dorfes. Die kleinen Dörfer haben irgendwie keine richtigen Dorfschilder oder die sehen anders aus und es hat sich mir noch nicht erschlossen. 

Ich lege mich in die Hängematte. Es ist leicht bewölkt. Ich schlafe schnell ein. Als ich wach werde war Magnus schon schwimmen und er meint ich habe ja ganz schön lange geschlafen. Was denn mit Essen ist? 
Ja Hunger habe ich auch. Na, dann los. Es gibt Kartoffelspalten mit Lachs. Ich bereite es vor. Magnus kocht und um das Feuer kümmern wir uns beide. Gutes Team. 
Die zwei Koteletts müssen auch noch weg. Dann mal in die Pfanne damit. Als die fast durch sind fällt uns ein das wir die ja auch mal hätten grillen können. 

Als Nachspeise macht Magnus uns je eine Schokobanane. Ich habe noch etwas Blockschokolade die dafür sehr gut geeignet ist. Sehr Lecker und das Gericht werde ich in mein Programm mit aufnehmen. 

Was ist anders in Norwegen als es bei uns ist?

Ich möchte mal was zu den Nummernschilder in Norwegen schreiben. 

Es gibt grüne Nummernschilder mit schwarzer Schrift. Die bedeuten eine Steuerermässigung. Die kann man bekommen wenn man ein Fahrzeug als Transporter benutzt und das Fahrzeug nur eine Sitzreihe hat. Das gilt für gewerbliche und private Nutzung. 

Die normalen Nummernschilder sind weiss und haben schwarze Schrift. Vorne 2 Buchstaben, die auf die Gegend deuten in der das Fahrzeug mal zugelassen worden ist. Die Nummernschilder bleiben auch beim Verkauf am Fahrzeug und sagen also nicht viel über die Herkunft des Fahrers aus. Die Buchstaben stehen nicht für eine bestimmte Stadt sondern eher für ein Gebiet.

Wenn es die beiden Buchstaben EL oder EK sind dann ist es ein Elektro Fahrzeug. Diese sind Populär in Norwegen und haben viele Vorteile. Man bekommt Steuerermässigungen bzw. braucht keine zu bezahlen. Brücken und Fähren sind günstiger oder kostenlos. Man kann damit in Städte fahren die sonst für Autos gesperrt sind. Es gibt viele kostenlose Möglichkeiten den Storm aufzufüllen. Es gibt extra Parkplätze die kostenlos sind. Und der Storm ist im Vergleich zu Deutschland günstig. 
Die Elektro Autos waren erst nur in Oslo populär und haben sich dann aufs ganze Land verteilt. 






























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Text und Fotos: Dennis

Fotos: Magnus

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