12.12.2016

Die alten Vorurteile kann ich nicht mehr gebrauchen, es wird Zeit für neue.


Heute gibt es Fotos ohne Ende. Wir haben alle drei viel fotografiert und sehr viel Spaß dabei gehabt. 
Volker hat auch noch ein Video gemacht. 
Und nun fällt mir nicht der richtige Text dazu ein um alles in passende Worte zu fassen. 
Es passiert so viel. Ich komme gar nicht hinterher. 


Also fange ich einfach mal irgendwo an. 

Essen: 

Heute morgen gab es in einem Strassencafé Tee und diesen kleinen Milchkaffe aus Gläsern. Dazu hat Volker uns was zu Essen bestellt. Wir bekommen frisches Brot mit Streichkäse. Dazu muss erst einer in den Laden nebenan um da die Zutaten zu kaufen. 
Alles sehr lecker. Keiner ist aufdringlich. 
Wir kaufen noch frisches Fahr-Brot. Das war diesmal das Beste bis jetzt. Dagegen kann man das aus Frankreich komplett vergessen. 

Abends haben wir dann endlich mal wieder auf Feuer gekocht. Es gab Gemüse Curry im Dutch Oven. 

Fahren:

Wir schaffen nicht viel Strecke. Das ist auch ok. Wir wollen was sehen vom Land und suchen uns gezielt kleine Strassen aus. Diese sind wohl besser wenn es nicht ein paar Tage oder Wochen vorher sehr viel Regen gegeben hat. Für einen Hymer ist das eher nix aber wir haben ja Off Road Fahrzeuge. Der (Schimpfwort deiner Wahl) der uns in Polen so blöd angemacht hat ob es Des braucht kann ja mal herkommen. 

Schrauben:

Zum Glück noch nix. Ich will da auch gar nicht groß drüber schreiben damit es so bleibt. 
Der Unimog quietscht schon länger. Immer nur ein wenig. Zum Strand bin ich heute voraus gefahren und habe auf die Beiden gewartet. Da konnte ich es auch hören. Es war auf einmal so laut das Volker gleich den Motor ausgemacht hat. Oh oh, hoffentlich ist das nicht die Wasserpumpe. Ich habe die Keilriemen in dem Verdacht. Wir sind ja doch öfter mal durch Wasser gefahren. Die WD 40 Dose ist schnell zur Hand. Hier und da mal sprühen. Oh, leise. Großartig. 
Bei solchen Kleinigkeiten darf es ruhig bleiben. 

Was ist noch passiert?

Karen und ich waren in einer kleinen Bude ein Heissgetränk trinken. Karen bestellt. Tee kennt keiner. Ich versuche es auf Englisch. Nee. 
Ja, halb so wild. Dann zwei Kaffee. Die sind ja auch immer lecker. 
Die Einheimischen die nach uns was bestellen, bekommen alle einen Tee. Ich habe aber nicht mitbekommen wie die das machen. 
Ich habe irgendwie noch Hunger. Es liegt was Kuchenartiges auf dem Tresen. Der Mann am Nebentisch bemerkt mein Interesse und bietet mir was von seinem Essen an. Es ist eine Teigspeise in die eine Scheibe Dosenfleisch und Streichkäse gelegt wird. 

Ach zu Einkaufen kann ich auch mal was schreiben. 

Es gibt sehr viele kleine Buden. Die meisten haben sich auf irgendwas spezialisiert. An sich gibt es alles. Auch in großen Mengen aber nicht alles in einem Laden. 
So Supermärkte wie bei uns gibt es nicht. Nein, so kann man es auch nicht sagen. Wir haben in den zwei Tagen noch keine gesehen. 
Es gibt Märkte. So wie der Wochenmarkt in Burg. Da ist halt alles frisch und nicht in Folie eingepackt. 
Dann gibt es so kleine Tante Emma Läden. Die haben z.B. überall (bis jetzt) die eine Sorte Schmierkäse. Davon dann auch reichlich. 
Die Läden haben eine volle Auslage und es ist wie bei uns alles verpackt. 

Die Nacht verbringen wir an einem Strand. 

Ich fahre mich fest, komme aber ohne fremde Hilfe wieder raus. (Habe noch zuviel Luft in den Reifen. 2,4 bar)
Hier ist es schön. Fast kein Wind. Freier Blick aufs Meer. Es gibt wilde Hunde die oft bellen. Vielleicht machen wir einen Pausetag. Das besprechen wir nach dem Aufstehen. 
Es laufen hier auch andere Leute rum. Alle lassen uns in Ruhe. Keiner will uns was verkaufen. 

Vielleicht kommt das ja noch in anderen Gegenden dass es uns nerven wird oder dass wir nicht wissen wie wir damit umgehen sollen.  

Bis jetzt ist es ok. Heute morgen hat mir jemand angeboten das er uns mit dem Boot rumfahren kann. Es gibt Flamingos zu sehen. Wir könnten Angeln. Ich sage vielleicht morgen. Er sagt Inschallah
Recht hat er. Aufdringlich war es nicht. Er hat halt bei unseren Autos gewartet und sein Angebot gemacht. Als wir die Autos warm laufen lassen, geht er und wünscht alles gute. 
Das finde ich ok. 
Ich glaube wenn ich gesagt hätte Bootfahren ist heute nicht aber wo kann ich mir hier die Haare schneiden lassen dann hätte der mir geholfen. 









































































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Text und Fotos: Dennis


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Kommentare:

  1. tee auf französisch ist thé
    auf arabisch: chai, shay, tschai... wie das in marokko ausgesprochen wird, findet ihr sicher bald heraus. ohren spitzen :)

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  2. Hey Dennis, über die Überschrift deines heutigen Berichts hab' ich mich richtig gefreut! Das ist genau unser Gefühl in Bezug auf Marokko und seine Menschen, und ich hab' wirkich gehofft, dass es dir ebenso ergeht!
    Das "Verkaufsanquatschen" könnt ihr in den großen Städten erleben, auf den Souks, die auch von vielen Touristen besucht werden - wenn ihr denn unbedingt wollt ;-).
    Wenn du Tee willst, versuch's mal mit etwas, das klingt wie Ätäi - wenn's mit Minze sein soll, Ätäi bil Naana.
    Weiterhin nur schöne Erlebnisse für euch!

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  3. Klasse Pics&Videos!
    Habt ihr die Leute von herman-unterwegs mal kontaktet? die sind auch gerade in Maroc unterwegs, aber ich glaub eher südlicher...
    Ich lese hier schon länger mit, deine Texte sind immer super!
    Habt Spaß!

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