29.12.2016

Eigentlich wollte ich nur bei Ebbe ein wenig am Strand fahren…


Aber natürlich ist es wieder ganz anders gekommen. 

Im Camp haben alle die darauf Lust hatten, in einer großen Runde zusammen gefrühstückt. Wir haben darüber gesprochen was wir den Tag gerne machen wollen und ich habe mich mit zwei Italienern zusammen getan. 
Ziel war es an den Plage Blanche zufahren. 

Soweit kein Problem. Die beiden bauen noch eben ein Funkgerät an und los geht es. 

Der Hauptgrund das wir uns zusammen getan haben ist das der einen den anderen wieder rausziehen kann. 

Wir fahren über Tan Tan. Schonmal vorweg die Strecke kann ich nicht empfehlen. 

In Tan Tan werde ich von der Polizei angehalten. Die tragen meine Daten in ein Buch und sind sehr freundlich. 

Aber nun mal zu der eigentlichen Tour. Wir wollen ja immer Abendteuer. Das haben wir heute bekommen. Aber wie fasse ich das am besten in Worte? 

Erstmal hat mir die Tour ansich gut gefallen. Reisgeschwindigkeit passte super. Streckenwahl und Navigation auch. 
Wir sind den ganzen Tag gefahren ohne viel Pausen und am Strand sind wir erst eine Stunde vor dem Dunkel werden angekommen. Das wollten wir schon bei Mittag rum. 
Wir mussten nur über einen kleinen Fluss kommen. An der Mündung klappte das nicht. Die Erste Piste war auch eine Niete. Da fehlte einfach die Hälfte der Steine die mal eine Brücke waren. Die zweite Wasserdurchfahrt klappte dann. Bis dahin haben wir uns schon selber durch Engstellen geholfen. Den weggespülten Weg mit Steinen repariert und die Spurstange gerichtet. 

Mit der Spurstange scheint es so zu sein das die wenn die einmal einen weg hat, sehr anfällig wird. Das Material ist wohl weich geworden. Jedenfalls ist mir die noch 2 mal verbogen. Jedes mal ein wenig mehr. Ich habe es wieder zum Camp vom Vortag geschafft. Da war es denn auch schon über eine Stunde lang dunkel. Die beiden Jungs haben mir geholfen und ich habe dafür abends eine große Pfanne Bratkartoffeln gemacht. 

Im Camp habe ich dann von der Besatzung eines G Mercedes eine Visitenkarte einer Schrauber Bude in Tan Tan bekommen. Die waren da vor 1 oder 2 Jahren. Der soll den ganzen Laden voll Land Rover Teile haben. Da geht es dann morgen hin. Ich bin gespannt. 
Wenn es kein Neuteil gibt dann lasse ich die Stange verstärken und schweissen. Eine Lösung gibt es auf jeden Fall. Und ich komme nach Hause. Auf Teerstrassen ist es auch kein Problem zu fahren. Nur fürs Gelände ist es nix mehr. 

Der Rückweg vom Strand war deutlich einfacher. Den kann ich auch empfehlen. Der Einstieg zur Piste ist etwa 20 Km nördlich über die Teerstrasse. Von dem Punkt an, an dem es zum Kasr Camp geht. 

Die Betreiber vom Camp Ksar haben mir auch gleich ihre Werkstatt angeboten. So wie ich es verstanden habe, gibt es eine Grube in der man arbeiten kann. Für weitere Touren packe ich mir auf jeden Fall mal eine Spurstange in Reserve ein. Die nimmt ja nun echt keinen Platz weg. 

Wolfgang und Jutta sind auch noch im Camp und wir setzten unsere Teerunde fort. Hier gefällt es mir. 



























Text und Fotos: Dennis


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