08.01.2017

Help me Rhonda



Daniel, Anne und ich machen früh am morgen einen Spaziergang am Strand. Die Bewegung tut gut. Man wird warm und der Hunger kommt auch durch. 

Habt ihr Lust auf Frühstück?


Joar. Aber wir haben fast nix mehr. Wir müssen einkaufen. Anne und ich fahren in den Ort. Es gibt zwei Supermärkte nebeneinander. 
Ich bin schier überwältig von der Auswahl. Das man überhaupt in den Laden reingehen kann. Es wird Musik gespielt. Die Auswahl ist groß. Ich schaue nicht überall aufs Datum ob etwas schon abgelaufen ist. Es gibt auch irgendwie alles zu kaufen. Keiner drängelt sich an der Kasse vor. Es ist genug Wechselgeld vorhanden. Willkommen in Europa. 

Wir kaufen viel zu viel ein. Passiert halt schnell wenn es viel gibt und wenn man Hunger hat. 

Das Frühstück ist großartig.In der Muurikka schmeckt es auch gleich viel besser. Ich fühle mich danach so als wenn ich nie wieder Hunger bekommen werden. 

Was machen wir denn heute? Daniel holt die Karte raus. Kennst du Ronda? Die kleine Blonde? Nee, die Stadt? 
Nein, nie von gehört. Ist das ganz nett da. Ich schaue es mir auf der Karte an. Liegt ja nicht gerade Richtung Portugal und ist im Landesinneren. Nicht das was ich mir vorgenommen habe aber ist ja auch egal. Man muss sich auch mal treiben lassen. Wir haben viel gelacht und ich denke das ich es noch ein oder zwei Tage länger mit den dreien aushalte. 
Ja, dann los. Wann wollen wir denn da hin? Na, gleich. Ok, Mal eben alles zusammen packen und los. 

Anne fährt bei mir mit. Wir reden viel und verstehen uns gut. 

In Ronda wollen wir auf einem Campingplatz stehen. Der soll ganz gut sein und würde mir gefallen. Hmm, das habe ich schon öfter mal gehört. 

Na, dann mal los. Die Fahrt zieht sich hin. Es wird schon Dunkel als wir in der Stadt ankommen. Camping EL SUR ist schnell gefunden. 
Als wir in die Anmeldung kommen ist die Wiedersehensfreude groß. Die Frau an der Anmeldung kennen von allen drei die Vornamen. 
Ich werde vorgestellt und wir bekommen einen Rabatt. 
Wie lange ich bleiben möchte? Ein oder zwei Nächte. Inschallah. 

Ah, ob ich gerade aus Marokko komme. Ja. Ob ich lange da war. Ja. Merkt man. 

Ich gehe als erstes mal unter die Dusche. Die ist sehr großräumig. Es kommt Wasser mit Druck, So heiss wie ich möchte und auch so lange wie ich möchte. Unbelievable. 

Wir gehen Essen. In ein Restaurant. Ich habe mir im halb dunkeln meine letzte saubere Hose aus der Dachkiste geholt. Bei Anziehen merke ich das der oberste Knopf fehlt. In der Stadt merke ich das es meine Schrauberhose ist. Die mit den himmelblauen Farbflecken. Naja, wenigstens sauber ist sie. 
Das Restaurant ist sehr fein und ich fühle mich leicht deplatziert. Wir bekomme einen Platz im ersten Geschoss. Da ist sehr wenig los. Ich sitze mit dem Rücken zum Raum. 
Die Karte ist kleiner geworden seit dem letzten Besuch. Dafür ist sie in 5 Sprachen. Ich bin auf Reisen ja nicht so der Restaurant Esser. Jedenfalls nicht wenn ich mit dem HBM los bin. Es ist lecker, der Abend ist lustig. Aber es fühlt sich ungewohnt an. 

Den Ohrwurm von den Beach Boys werde ich nicht mal jetzt beim schreiben los. Fühlt sich gut an. Ich mache mir mal Musik an. Lange nicht gemacht. 

Als ich die Fotos hochlade, fällt mir noch was ein. Als wir heute morgen losgefahren sind. Haben wir zwei Kreisverkehre gesehen die nur eine Ein- und eine Ausfahrt hatten. Es geht also nur geradeaus. So einen unnötigen Kreisverkehr habe ich noch nie gesehen. Und dann gleich zwei hintereinander.






























Text und Fotos: Dennis


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