13.07.2017

Erster Tag in Polen und alles ist anders.



Wenn ich alleine im Auto fahre (Was meistens der Fall ist), dann lasse ich gerne meine Gedanken schweifen. 
Diesmal ging es darum was wohl bloss mit der (Wutausdruck deiner Wahl) Bremse ist. Teilweise macht die auf und teilweise fühle ich mich eingebremst. 
Nach langer Zeit kommt mir die Idee das eine Feder in der Trommelbremse durch gebrochen ist. Das schaue ich mir an wenn ich auf dem Camp Gelände bin. 

Ich mache die Winde um einen Baum und sichere das Auto gegen wegrollen. Wagenheber hinten unter und dann mal schauen. Schrauben im Wald. Damit bin ich nicht alleine. 

Es ist tatsächlich die Feder. Nicht gebrochen aber rausgerutscht. 

Ist fummelig aber mit der Zeit bekomme ich das hin. Mal eben wieder zusammen gebaut. Sollte klappen. 

Dann mal ab zur Anmeldung. Die beiden Frauen sind sehr nett. Wir sprechen Englisch. Es ist alles ganz unkompliziert. Ich bezahle in Bar (500 Zolty, irgendwas bei 120 Euro)

Das geht auch günstiger wenn man sich früher entscheidet, mit zu machen und nicht erst in der Woche davor. 

Es gibt ein Fahrerbriefing. Erst ganz lange auf Polnisch dann kurz auf Englisch. Ihr kennt das ja alles. Seid ja nicht zum ersten mal hin. Äh. Schon ok. Ich komme zurecht. 

Wir bekommen unser Roadbook für den ersten Tag. Wir können gleich losfahren. Mittag ist schon länger durch. 

Dann mal los. 

Ich fahre mit Daniel und Kai-Uwe. Die beiden habe ich auf der Autobahn eben hinter der Grenze getroffen. Wir geben uns Handzeichen und treffen uns auf dem Gelände wieder. Super. 

Es geht ins Gelände. Wir wollen zusammen bleiben. Die beiden kümmern sich um die Navigation und fahren vor raus. Ich habe auch das Road Book. Nach der dritten Abzweigung weiss ich nicht mehr wo wir sind. Ich brauche also dringend eine Beifahrerin. 

Hauke hat mir ja erzählt wie großartig es hier ist. Ja, wenn es da so großartig sein soll, warum höre ich denn sonst nix von dem Event?
Leute, Es ist viel großartiger als in den Erzählungen. 

Es gibt keine Zeitnahme. Das bringt Ruhe ins Event. Alle sind nett zueinander. Es ist kein Wettkampf. Das Gelände ist sehr großartig. Die Wege bringen Spaß. Wenn Wasserdurchfahrten zu Tricky oder zu Tief sind kann man auch einfach über eine Brücke fahren. Sehr angenehm. 

Im Gelände fahren wir 14 Km. Das ist in etwa 1/4 der Tagesstrecke. Wir brauchen dafür ca. 2 1/2 Stunden. Die Lichtmaschine am anderen Defender macht Kummer. Wir fahren früher wieder zurück. Ich finde das ok. Es war ein toller Tag im Gelände. Ich habe nix übertrieben. Viel Spaß hat es gebracht. 

Im Camp finden wir einen großartigen Platz. 

Wir stehen mit 4 Defendern zusammen. Es gibt ein Campfire in der Feuerschale. Naja was soll ich viel zum Essen schreiben? Alle sind der Meinung das man das mal erlebt haben muss. Wir essen so lange bis echt nix mehr reingeht. Auch sehr Großartig. Mitten im Wald. Es ist Ruhig. Das wird eine gute Nacht. 































Text und Fotos: Dennis


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