28.07.2018

Nopperhof-Festevil: Chaos, Zerstörung, Hysterie


Für heute Abend war ja schon seit Tagen ein Gewitter angesagt. Mal mit mehr oder weniger hoher Wahrscheinlichkeit. 

Vor 2 Stunden ist es denn auch deutlich dunkler geworden. Die Schwalben fliegen so tief das die mir bald an den Kopf fliegen. 

Ich mache einen Gang übers Gelände. Das erste mal mit meiner richtigen Kamera

Nicht nur ich beobachte den Himmel. Viele schauen immer mal wieder nach oben. Kommt schon was rüber. Kann aber auch vorbei ziehen. 

Dann sind die Schwalben mit mal ganz hoch in der Luft. Ich deute das Zeichen aber nicht richtig. Denke nur das ich mal langsam wieder zum Auto könnte. 3 Schritte später geht es los. 

Sturm. Und was für einer. Selbst ich als Jung von der Küste bin beeindruckt. Es wird schnell ein Sandsturm draus. Ich laufe schneller. 

Was mir da alles entgegen geflogen kommt. Andere fangen auch an zu rennen. Einige wissen nicht so richtig wohin. 

Ich versuche noch schneller zu rennen. Wird aber nix. Was für ein starker Gegenwind. Krass. Sowas habe ich ja noch nicht erlebt. Wenn die Leute unter den Pavillons gesessen haben dann haben die versucht die festzuhalten. Wenn nicht sind die einfach weggeflogen. 

Und das alles von jetzt auf gleich. 

Ich hatte das Tarp gar nicht erst aufgebaut. Hatte ja schon mit Regen gerechnet. 

Bei mir war also nicht zu erwarten das was kaputt geht. Mir bleibt also noch Zeit um andere zu fotografieren. 

Als ich dann beim Auto ankomme ist ein Zelt kurz davor mir dagegen zu fliegen. Das kann ich verhindern. 

Und mein Deckel der Kühlbox ist weg. Die stand unter dem Auto. 

Naja kann ja nicht weit weg sein. Ich gehe mal schauen. Am ganz anderen Ende der Koppel finde ich den Deckel wieder. Nix kaputt. Glück gehabt.

Die Feuerwehr und die Sanis hatten keinen Einsatz. Niemand ist verletzt. Also alles halb so wild. 























Text und Fotos: Dennis


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