Wenn es für einen Hering zu trocken ist.

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Fahren: Heute bin ich nur im ersten und 2. Gang in der Untersetzung gefahren. Und zwar ab 16:00 Uhr. Da wurde der eigentliche Campingplatz aufgemacht und der ist eine Koppel weiter.  Das ist immer sehr spannend, weil man nicht weiss, wo man genau steht und neben wem. Ich stehe in der ersten Reihe hinter den Bäumen. Das hat Vor- und Nachteile.

Also es gibt Schatten, der Lärm von der Strasse und vom Festival kommt hier nicht so an. Dafür pinkeln da alle hin. Und der Wind steht so, dass es rüber weht. 

Meine Nachbarn auf beiden Seiten sind aus Dänemark und Locals. Die kommen die Tage wieder. Haben erstmal nur den Wohnwagen geparkt. Von der Seite ist es daher sehr ruhig. 

Essen: eierlastiges Frühstück. Dann lange nix. Zu warm. Abends was (fast) Gesundes. Salat in Bacon gewickelt. Und dann auf dem Gelände noch einen Burger. So gegen Mitternacht. Sehr große Flasche Kakao. 3 Liter Wasser. 2 Cola. Eine Tasse Brühe und einen Tee. 

Schrauben: Ein Kühlschrank wollte nicht mehr. Habe ich auch nicht hinbekommen. Wahrscheinlich sehr lange nicht gelaufen und es ist keine Kühlflüssigkeit mehr drin. 

Meinen Flip Flop habe ich geklebt. Das scheint geklappt zu haben. Mal sehen, wie es da weiter geht. 

Irgendwie habe ich immer noch so gemischte Gefühle was mich und das Festival hier angeht. Es ist total schön, Leute wieder zu treffen die ich länger nicht gesehen habe. Es gab auch Gespräche, die nicht nur an der Oberfläche kratzen. Das ist toll. Aber, es gab auch Momente an denen ich mich hier total über fühle. 

Das „Orangefeeling“ ist bei mir dieses Jahr noch nicht so richtig angekommen. Aber, das kann ja noch kommen. Das Festival hat ja noch gar nicht richtig begonnen. Viele kommen erst in zwei Tagen. 

Gestern morgen bin ich bei fast jeden mit Toilettengeschichten begrüßt worden. Ich weiss also von vielen was die da am Morgen erlebt haben. Das möchte ich meinen Lesern ersparen. Ich möchte nur anmerken, dass die Toiletten gestern Abend sehr sauber waren. 

Das kann man von dem Weg von gestrigen den Fotos noch nicht wieder sagen. Wahrscheinlich war das die letzten Jahre auch schon so und ich habe das nicht wahrgenommen. 

„Die Grüne“ hat ihr Outfit wie immer selber gemacht und es auf der Fahrt hierher fertig gestellt. Steht Ihr gut und mir war das ein Foto wert. 

Auf dem Campingplatz sind mir noch drei andere Defender aufgefallen. Noch kann ich da aber nicht viel zu sagen. Der schwarze vom Foto ist nur ein Baujahr unterschiedlich. Und hat auch Schiebefenster. 

Einem massiven Hering habe ich heute den Kopf abgehauen. Ziemlich trocken hier. Den werde ich wohl mal schweissen lassen.

Foto: Mick Friis
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Thinking. …please wait…

Irgendwie ist es doch alles ganz schön hier.

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