Am Ende wird doch noch alles gut

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Heute ist Abreisetag. Ich wollte nix mehr schreiben. Will nur noch nach Hause. Geplant war, sich den Pillersee anzusehen. Es reget die ganze Zeit. Über das Frühstück im Hotel kann ich nicht schreiben, ohne Schimpfwörter zu benutzen. Also lass ich es besser. 
Doch dann kam alles anders.
Einige sind früher los. Wir teilen uns auf. Die anderen gehen um den See. Sandra und ich wollen uns die Stadt ansehen. Mein Plan ist es, Weisswurst zu essen. Die habe ich hier noch nie auf einer Karte gesehen. Was ist da los?
Sandra und ich gehen im Regen durch die Stadt. Wir sprechen Englisch. Das mag ich sehr. Hält den Kopf in Bewegung. Es gibt nicht viel zu sehen. An dem Cafe Platzerl gehen wir vorbei und merken uns das für später. Ein Spar ist zur Linken. Dann noch ein Souvenir Laden, in dem es auch Schiffe zu kaufen gibt. Da sind noch ein paar Läden zu. Unter anderen auch der Metzger. Weisswurst ade. Das war es dann auch schon mit dem Laden. Meine Stimmung kippt. Hunger! Ab zum Spar. Ab an die Fleischtheke. Ich hätte gerne ein paar Wurst, die man in der Hand essen kann. Ok, da haben wir Frankfurter. Du sagt daheim Wiener dazu. Endlich versteht mich mal eine Frau. Ein Paar bitte. St. Johann Wurst? Auch ein Paar, bitte. Was ist mit den Hellen da? Sie schüttelt den Kopf. Die isst du warm. Ok. Zwei Semmeln noch, bitte. Eine mit Schweinebraten? Ja, bitte. Und Sagen sie mal, was sind das für drei Sorten Leberkäse? Mit Käse, Natur und noch irgendwas. Ich nehme die mit Käse. Sie stellt genaue Fragen und ich antworte genau. So mag ich es. 
Als wir raus kommen, schifft es richtig. Wir setzten uns direkt vor den Laden. Erst Fleischpfanzel und dann den Schweinebraten. Die Welt ist wieder schön. 
Wir gehen rüber ins Cafe Platzerl
Beim Reinkommen merke ich schon, das hier alles gut wird. Man wird freundlich begrüßt. Es ist hell. Freundlich. Sehr einladend. 
Alles ist mit Liebe gemacht. Mir kommen spontan die Tränen. Das war es also was gefehlt hat. Die Liebe bei den Details. Man gut das ich noch einige Stunden Zeit habe bis das Flughafen Shuttle kommt. Hier lässt es sich aushalten. Steffi und Nils haben den Laden im Griff. Ein wirklich würdiger Abschluss der Tour. 








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