Bücherecke: Immer wieder Ostwärts von Julia Finkernagel

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Gestern erreicht mich ein neues Buch: Immer wieder Ostwärts oder wie man in der Transsibirischen Eisenbahn duscht, ohne seekrank zu werden. Von Julia Finkernagel.

Der Knesebeck Verlag war so freundlich mir das schon vor der Veröffentlichung zukommen zu lassen. Was für ein besonderes Gefühl.

Es ist ein Taschenbuch mit 239 Seiten und kostet 18,- €. Durch das erste Buch ist die Autorin Spiegelbestseller-Autorin geworden. Das gibt natürlich gleich einen Aufkleber aufs Cover.

Die ersten Storys spielen im Baltikum und das 2009. Also so ewig her. Besonders in so Ländern wie im Baltikum. Da ist doch jetzt schon wieder alles total anders. Schade das es nix aktuelles ist. Da sind ja selbst meine Reisen ins Baltikum noch frischer.

Das ganze Buch ist auf so eine seltsame witzige Art geschrieben wie es wohl nur Frauen können. Die Autorin beschreibt wie sie von einem Malheur ins nächste schlittert. Nicht mal Spagetti kochen gelingt ihr. Vielleicht ist mein Workshop was für sie?

Das Buch ist ja sicher als kurzweilige Unterhaltung gedacht. Mich strengt es irgendwie an. Ich warte darauf das endlich mal was passiert. Jetzt wo ich das hier schreibe bin ich auf Seite 63. Damit werde ich das Buch beenden.

Aber immerhin habe ich zwei neue Begriffe gelernt. Wolfskinder und Heimwehtourismus. Das war schon interessant.

Also mein Fazit: 

Ich glaube ich bin mal wieder nicht die Zielgruppe für das Buch. Es ist meiner Meinung nach ein Frauenbuch. Da kann ich mir gut vorstellen das es einer Menge Frauen gefällt. Also aus meinem Bekanntenkreis. Meinen Kumpels brauche ich das aber nicht in die Hände drücken. Das macht aber auch nix. Es kann und muss ja nicht allen gefallen.

Ich werde mal schauen welcher Freundin ich das Buch schenken kann. Vielleicht kommt dann die Tage noch etwas Positives aus einer anderen Sichtweise.

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2 Gedanken zu „Bücherecke: Immer wieder Ostwärts von Julia Finkernagel“

  1. Ich bin die auserkorene Freundin – zunächst: Schönes Cover … zum Thema Frauenbuch.

    Erster Storch im Baltikum, da hätte mal ein selbstkritischer Kommentar in Klammer gehört. Es sind Störche in ganz Deutschland zu finden.
    2009 ist doch schon lange her und das merkt man. Gab es die Pflicht zur Vollständigkeit? Diese Kapitel lesen sich oberflächlich, negativ, halbherzig und verleiten verfrüht das Buch zu beenden, aber es muss wohl rein wegen Buch eins. Fängt an wie ein schlechter zweiter Teil. Teil eins hat ja schließlich auch funktioniert. Dann aber noch so ne Wolfskind-Geschichte reinknallen. Puh, das hat mich etwas überrumpelt.

    Schnitt …

    2017 Kihnu und Montenegro – machen Lust auf reisen, authentisch begeisternd. Wohl frischer in Erinnerung und Grund für die Fortsetzung. Schön zu lesen. Mehr roter Faden, mehr Details. Ich bin froh weiter gelesen zu haben.

    Sibirien – top aktuell, schon mit Coronavirus. Transsibirische Eisenbahn kann man sich bildlich vorstellen, Empfehlung deshalb: am besten gleich nach dem nächsten Erlebnis das Kapitel niederschreiben oder lassen. Das Ende am Baikalsee lässt das Buch rund werden. Ruhiges schönes Fade out …

    Insgesamt wirkt alles zu schnell und zu wenig erlebt, also kommt schon genau rüber, wie so eine Filme-Reise abläuft. Schade aber für die Länder und deren Leute. Und was wäre das Buch ohne den großen Teil Sibirien geworden?

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