Es wird nicht langweilig im Camp Quaduxenbarg

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Mir gefällt es richtig gut hier. Die Leute sind super nett. Die Frauen hängen bei mir ab. Wir lachen übertrieben viel. Zu viel ist zweideutig. Ich habe lange nicht so viel Spaß gehabt. 

Die Männer reden über Reifen, Amperestunden, Innenausbau und noch so langweiliges Zeug. 

Graue Allrad Sprinter überwiegen. Fast ausschliesslich sogar. Ist aber nicht schlimm. 

Der Freitag ist Anreisetag. 

Die Sprinterleute sind erfrischend anders. Die haben total viel Platz im Fahrzeug aber irgendwie haben die andere Sachen da drin als ich im HBM. Eine Feuerlöschdecke unter die Feuerstelle ist hier nicht so bekannt. Als ich darüber ausgefragt werde sind alle ganz überrascht. 

Genau so ist es für mich etwas seltsam das es ein großes Feuer gibt und niemand darauf kocht. Es wird auf Gasgrills gekocht. Jeder auf seinen eigenem kleinen. 

Also alles ganz anders als bei mir. Aber das ist voll ok. Ich muss ja auch draussen klar kommen wenn es schlechtes Wetter ist und ich sitze eben auch gerne am Feuer. 

Die Sprinterleute können sich dann ja reinsetzen und es sich drinnen gemütlich machen.

Jetzt ist es Sonntag Morgen. Ich habe schon zwei mal versucht eine Story zu schreiben. Eigentlich mache ich das ja jeden Tag, aber hier komme ich einfach nicht dazu. Es ist so viel los und ich möchte nix verpassen. 

Das Feuer brennt fast die ganze Zeit. Natürlich koche ich viel dadrauf. Es kommen regelmässig Leute an und fragen ob ich ihnen nicht auch noch was machen kann. Sie hätten noch das und das mit und bei mir würde es ja so gut aussehen. 

Die Sonne kommt auch noch richtig durch. Fast Bikiniwetter. Auf jeden Fall trocknen die Wege ab. Man könnte also noch etwas im Gelände fahren. 

Mal schauen was so ein Allrad Sprinter kann. Sind ja genug hier, Lutz fragt mich ob mit ihm mitfahren möchte und ob ich ihn etwas unterstützen kann. Na klar. 

Wir bereden immer vorher was wir machen wollen. Schauen uns den Weg bzw. das nächste Hindernis an. Diskutieren eine Lösung und wie er am besten fährt. Ich mache also den Instruktor und bringe viel Ruhe rein. 

Es ist schon erstaunlich wie ein bisschen Regen oder auch ein paar Stunden Sonne den Untergrund massiv verändern. 

Die ersten Hindernisse klappen beim ersten Anlauf. 

Ich bin erstaunt was so ein langer Kastenwagen im Gelände so kann. Gar nicht schlecht. Aber ganz sicher nicht mit einem Geländewagen wie dem Defender zu vergleichen. Da sind noch mal Welten zwischen. Alleine schon wegen der Größe. Aber dafür ist in einem Allrad Sprinter auch wirklich viel Platz und Komfort. Beide Fahrzeugkonzepte haben ihr volle Berechtigung und sind super Reisefahrzeuge. Aber eben auch ganz unterschiedliche. 

Wir hatten viel Spaß dabei. Bei den weiteren Hindernissen war es dann teilweise schon schwieriger und wir mussten uns langsam an die Lösung rantasten. Wie zu erwarten hing die ausfahrbare Trittstufe etwas zu tief aber die sollte eh ab. 

Sehr interessant alles. 

Nun aber mal zurück zum Camp und einen Tee aufsetzten. 

Am Feuer treffen sich die ganze Zeit die Leute. Wir haben bei uns ein kleines und es gibt das Große für viele Leute. 

Ich mag das kleine bei uns ja lieber. Kann ich besser drauf kochen. Und es reden nicht alle durcheinander. Man hat also besser die Möglichkeit sich kennenzulernen. Wir tauschen Telefonnummern. Einladungen werden ausgesprochen. 

Ich soll nächstes Jahre zum Serie Treffen nach Belgien kommen. Ist zwar nur für Serie aber der One Ten ist ja einen Zwischending zwischen Serie und Defender. Das wäre Ok. 

Das Eventgelände ist super. Ich bekomme die Möglichkeit von einem Steiger aus alles anzusehen und zu fotografieren. 

Die ganzen Sanitäranlagen sind alle neu und sehr schick. Es ist noch nicht alles zum 100 Prozent fertig. Aber hier wird angenommen das man in zwei Wochen Gäste empfangen kann. Also so Mitte September. Hier ist der Link zu der Webseite des Veranstalters. 

Ich finde das ist hier nicht als Offroad-Fahrgelände zu sehen sondern als Stellplatz bei dem es anspruchsvoll sein kann seinen Stellplatz zu erreichen. Aber es gibt natürlich auch Plätze die wirklich einfach zu erreichen sind.

Ich kann es wirklich sehr empfehlen hier zu fahren und mir gefällt es so gut das ich nächstes Jahr hier ein Leserinnen-Treffen veranstalten möchte. Dann können wir uns hier alle mal persönlich kennenlernen. Ich könnte etwas kochen und wir erzählen uns was aus dem letzten Urlaub. 

Nun aber viel Spaß mit den Fotos. Ich bekomme das schon gar nicht mehr zusammen was in den letzten Tagen alles passiert ist und lasse mal die Fotos sprechen. 

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Am liebsten wäre ich noch länger geblieben.

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Ein Gedanke zu „Es wird nicht langweilig im Camp Quaduxenbarg“

  1. Super fleißig und genau richtig dargestellt, gekocht und überhaupt … Bis bald – drauzzen, im/um/am Sprinter oder eben doch am Feuer … 🙂
    Heiße Grüße, René

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