Gastbeitrag: Ein Wochenende auf Rømø

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Einen Satz, den ich immer schon mal sagen wollte, kam am Donnerstag endlich über meine Lippen: „Ich bin dann mal weg“
Meine Familie (Mann, Kinder, Enkelkind, Hund, Katze, Maus ….) waren doch eher verhalten bei der Idee, bei Dennis mitzufahren. Verständlich, aber immerhin ist Dennis Familie, zwar nur um zwei Ecken und einen Kreisel, aber Familie ist Familie! Und was Oma sich erst einmal vorgenommen hat, das wird auch durchgezogen! Das Leben ist einfach zu kurz um immer alles in Frage zu stellen.
Dennis hat mich gegen Mittag von zu Hause abgeholt, wobei ich den ersten Schock bekam, als ich als Beifahrerin links sitzen musste!

Dennis allerdings bekam einen Schock als er mein Gepäck sah!

Zelt, Luftmatratze, Alubox mit lebenswichtigen Klamotten, Schuhe, Buch, Waschutensilien….großes Kopfkissen, kleines Kopfkissen, Wolldecke, Isomatte und das war’s glaube ich. 😉 Zu diesem Zeitpunkt dachte ich tatsächlich ich hätte nur das nötigste mit !
Wir fuhren los und der Urlaub konnte beginnen, dachte ich zumindest. Die Beifahrertür hatte bei seiner letzten Tour in Polen leider einen kleinen Schaden bekommen (mit Beifahrerin wäre das nicht passiert!), den Dennis natürlich behoben hat.  Ohne Dichtung? Hä? … wie gut das es warm ist und der kühle Fahrtwind auszuhalten ist. Wir unterhalten uns angenehm und sind schnell an der Grenze, kurz Ausweise gezeigt und weiter gehts.

In Skærbæk wollten wir uns etwas stärken, doch bevor wir eine Cola und einen Pølsemix genießen konnten, musste Dennis erst noch den platten Hinterreifen wechseln. Ich bin beeindruckt, wie schnell das alles geht. Gestärkt ging es dann nach Rømø weiter. „Da war ich noch nie…“ein Satz den ich während unseren Unterhaltungen oft sagen musste!

Zwischen Dennis und mir liegen gefühlt 20 Jahre Reiserfahrung!

Mir wurde im Schnelldurchlauf die Insel im Groben gezeigt und die Vorteile, einen Defender zu fahren!

Das hat Spaß gemacht ! Wir konnten da noch fahren, wo andere nur von träumen!

Für den ersten Abend haben wir uns einen schönen ruhigen Platz gesucht, und über Feuer Bratkartoffeln, Knoblauch und Hähnchen gegart. Es war herrlich so ganz in Ruhe das Feuer zu genießen, Sonnenuntergang, runterfahren und ankommen war das Motto.
Am nächsten Tag sollte es Besuch geben. Auf zum Campingplatz, Platz aussuchen, Zelt aufstellen und schwups wieder weg an den Strand. Herrlich! Einfach nur herrlich! Ruhe, Sand, Sonne, Meer … traumhaft alles. Joghurt mit frischen Erdbeeren und Schokolade gab es zwischendurch und sogar einen Kaffee nur für mich!
Dann wurde es spannend, ein weiterer Defender in Sicht…. der kommt hier her! … wer sonst 😉
Hauke und Nina. Bei einem mega leckern selbst gebackenen Zitronenkuchen und Kaffee erstes Kennenlernen für mich.
Dann horchen die Männer auf! Björn und Frauke kommen! Ich hab da noch nicht einmal gehört das überhaupt jemand kommt und die Männer hören die einzelnen Fabrikate schon von weitem! Ob Unimog, Defender oder sonst noch was! Meilenweit können sie die Fahrzeuge bestimmen,…. manchmal sogar mit Farbe!!!
Nun sind wir komplett. Die Defender Karawane startet durch zum Campingplatz, zu meinem einsamen Zelt.
Nun wird etwas zu essen gezaubert. Der Zauber geht gar nicht mehr aus meinen Augen. Was für tolle Menschen!

Ich bin beeindruckt von den Geschichten, und wie eingespielt die Paare sind. Die zwei Defender sind auf deren Bedürfnisse perfekt abgestimmt. Dennis erklärt mir viel über die Unterschiede und die Vor- und Nachteile verschiedener Aufbauten, Anbauten, Ausbauten…
Im Endeffekt muss es jeder für sich selber aussuchen und sich wohl fühlen. Genau das ist es was Dennis mit seinem HBM verbindet. Die zwei sind auch ein eingespieltes Team und perfekt aufeinander abgestimmt. Was man braucht ist da. Platz für zwei ist auch im HBM.
Mit Dennis unterwegs zu sein ist definitiv nicht langweilig, trotzdem entspannt und fokussiert auf das wichtigste im Leben. Als Reisebegleiter muss Frau Kompromisse eingehen, doch das geht Dennis auch.
Es war ein sehr schönes, lustiges und leckeres Wochenende und ich hoffe wirklich das wir uns alle noch einmal wiedersehen, am liebsten auf Reisen … vielleicht ich in einem eigenen Defender?

Wer weiß wer dann bei Dennis auf dem Beifahrersitz ist..

Liebe Grüße und bleibt gesund. Danke für alles.
Eure Bianca ( 42 )

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