ICH HABE FEUER GEMACHT!

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Heute war es soweit!

Die Sonne schien und wir hatten erneut großes Glück mit unserem Stellplatz. Am See im Wald. Versteht sich. Ohne Steg, dafür mit Tisch und Bänken und Mülltonne.

Das Seeufer ist so seicht und sauber, dass ein Steg auch überflüssig wäre.

Auf dem Weg hierher waren wir noch den Großeinkauf für den Rest der Woche erledigen. Morgen geht’s auf das Militärgelände für’s Landrover Only Event, so dass wir heute alles besorgen wollten (wenn’s gut läuft besorgt haben), was wir so in den kommenden Tagen brauchen.

Am neuen Stellplatz angekommen – den übrigens ich auf Google Maps Satelliten-Bild gefunden habe – lassen wir es entspannt angehen. Dennis hängt uns zwei Hängematten zwischen die Bäume. Gerade auf dem Weg dahin passiert es mir dann: leider obligatorisch so 1-2x/Jahr: ich bin umgeknickt und habe mir mal wieder mein rechtes Sprunggelenk verknackt. Dumm gelaufen… Gottseidank haben wir Eisspray an Bord und das Handtuch mit dem kühlenden Seewasser getränkt tut auch gut. So lohnt sich die nun folgende Hängemattenmittagsstunde wenigstens richtig.

Das Gute an so wiederkehrenden Sprunggelenk-Verstauchungen ist, dass die irgendwann gar nicht mehr so wild sind und ich mit ihnen umzugehen weiß. So war die Humpelei recht schnell vorbei. Etwas dick ist es und ich bin gespannt, wie er morgen ausschaut, der Fuß.

Abends wollen wir ein schönes Feuer zu machen um den frischen Gockel, den wir heute gekauft haben, im Dutch Oven zuzubereiten. OK, wer Dutch Oven Essen haben will, braucht Feuer. Mein Job. LessonNo. 2 sozusagen. Gestern ging’s nur um’s am Leben halten, heute geht’s um’s zum Leben erwecken. Und, was soll ich sagen? ICH HABE FEUER GEMACHT! Und am Leben erhalten! Dennis hat einen sehr guten Tierpfleger gegeben, so dass wir bestens gegessen haben. Im Wald. Am See.

Jetzt sind gerade Hauke und Philip mit ihren Defendern zu uns gestoßen. Wir werden mit ihnen gemeinsam das LR only Event verbringen.

Ich freue mich, dass die beiden da sind, aber andererseits ist es auch schade, dass die Zweisamkeit mit Dennis nun vorüber ist. Wir haben uns in den letzten beiden Tagen gut eingespielt und wir finden beide, dass wir gut noch 1-2 Tage länger für uns hätten haben können. Naja, die nächste Tour kommt. Bestimmt! Und es ist auch echt schön nun mit Gesellschaft.

Gut auch, dass die ersten gemeinsamen Reise-Tage nicht von der ganz einfachen Sorte waren. Wir lernen uns ja viel besser kennen und ich lerne die Facetten des Outdoor-Lebens viel eher kennen, wenn nicht alles reibungslos klappt. Die gute Nachricht: es gefällt uns beiden und mir machen Regen & Co so gar nix aus. Mir fehlt es an nichts und ich genieße gerade einen echten Luxus-Urlaub. Zumindest, wenn man Luxus so definiert wie ich…

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