Polen in der Nacht

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Gesten habe ich schon alles zusammen gepackt so das ich morgens um 9:00 Uhr gleich losfahren konnte. Um 10:00 Uhr sollte ich Anette am Bahnhof in Kopenhagen abholen. Gegen elf ist sie dann auch da. 

Der Plan ist dann nach Trelleborg zu fahren und dann mit der Fähre nach Polen. 

Es ist schön, dass Anette da ist. Sie hat mir schon gefehlt. 

Die Maut über die Brücke nach Schweden kostet 70,- Euro. 

Bei der Fähre geht alles klar. Viel hat die nicht zu bieten. Seltsam finde ich, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich vordrängeln und die Spur wechseln wenn die eingewiesen werden, um auf die Fähre zu fahren. Als wenn das irgendeinen Vorteile bietet auf der Fähre weiter vorne zu stehen. Wie dumm doch einige sind. 

Wir entscheiden uns spontan für eine Kabine. Die kostet 41,- Euro und hat eine Dusche. Alleine hätte ich mir das Geld wahrscheinlich gespart. Aber zu zweit ist das doch voll ok. 

Die Dusche ist deutlich besser als die auf dem Festival. Die meiste Zeit schlafen wir. Anette schnarcht. Scheinbar haben wir beide Nachholbedarf. Die Fähre fährt über Tag. 

Ich nutze die Zeit zum Schreiben und bekommen 3 Artikel fertig. 

Es ist dunkel als wir in Polen ankommen. Die Fähre können wir ohne Kontrolle verlassen. 

Als Stellplatz für die Nacht habe ich uns einen Platz im Wald rausgesucht. Der ist leider eine Niete. Anette sucht während der Fahrt weiter nach Stellplätzen. Sie findet aber immer nur welche, an denen wir schon vorbei sind und die in der entgegengesetzten Richtung liegen. 

Dass es im Dunkeln nicht einfach wird, war ja klar. Es zieht sich ganz schön hin. Es muss ja nicht mal was Besonderes sein. Es ist schon sehr spät und wir wollen einfach nur schlafen! 

Irgendwann finden wir dann einen Parkplatz an einem See. Ein Wohnmobil aus Tschechien und ein Vanlife Bus aus Berlin stehen schon da. 

Zum Schlafen wird es gehen. 

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