Rust never sleep.

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Es wird ja echt mal wieder Zeit das ich hier was schreibe. Das war in der letzten Zeit aus verschieden Gründen schwierig. Erstmal bin ich wegen der Pandemie nicht unterwegs gewesen. Und wenn ich doch mal kurz weggefahren bin, dann finde ich nicht, dass ich da auch noch drüber schreiben sollten. Besonders wenn doch eigentlich alle zu Hause bleiben sollten. Umbau-Storys gab es auch nicht. Der HBM läuft ja gut.

Das Thema Kochen und Essen war dann auch irgendwann mal durch.

Reisepläne sind auch müßig wenn nicht mal Grenzen auf sind.

Aber jetzt geht ja vieles wieder. 

Ich habe Besuch bekommen von der Feuerwehr. Die habe ich letztes Jahr schon getroffen und wir wollen zusammen nach Dänemark. 

Erst verbringen wir zwei Tage bei mir im Garten und es gibt richtig lecker was zu essen.

In Dänemark haben wir uns Rømø ausgesucht. Nicht weit weg. Toller Campingplatz. Zwei Strände. Also Perfekt für ein Wochenende.

Am Strand läuft alles super. Wir haben Glück mit dem Wetter. Mittagsstunde ist zeitlich drin. Festgefahren haben wir uns auch nicht.

Abends auf dem Campingplatz bekommen wir überraschend Besuch. Defender Freunde von mir. Was für eine Überraschung. Lange nicht gesehen. Wir essen alle zusammen und es gibt viel zu erzählen.

Auf dem Rückweg nach Hause fahren Mira und ich kleine Wege. Wir haben ja Zeit und finden das irgendwie schöner. 10 Kilometer vor der Grenze gibt es einen Schlag. Oh oh. Hört sich nicht gut an. Ich mache sofort den Motor aus und fahre an den Strassenrand. Das Geräusch kam von vorne. Kreuzgelenke sind alle ok. Doch es tropft ein ganz klein wenig aus der Achse. Genau beim Diff.

Ich rufe gleich den ADAC an. Da ist nix zu machen.

In der Wartezeit entdecke ich ein Loch im Diff.

Ich habe schon so eine Vermutung. Lose Schrauben am Tellerrad.

Mich aus Dänemark zu holen ist zu Pandemiezeiten gar nicht so einfach. Der ADAC versucht alles und wir telefonieren ein paar mal bis eine Lösung da ist. Wir werden dann im HBM nach Niebül gebracht. Da gibt es einen Leihwagen. Ich fahre Mira heim und dann zu mir.

Der HBM kommt zwei Tage später.

Endlich kann ich nachschauen was defekt ist. 

Ja ich habe es richtig vermutet. Dazu ist noch ein Lager im Diff defekt. Das Quietschen habe ich zwar gehört aber es auf das Kreuzgelenk geschoben und das gefettet. Da war das Quietschen auch weg.

Eine Schraube vom Tellerrad ist abgerissen und hat einen Zahn abgebrochen. Alle anderen Schrauben sind so lose das ich die mit der Hand drehen kann.

Dann mal Neuteile besorgen.

Es gibt zwei verschiedene Verzahnungen. Grob und Fein. Ich habe Grob. Ist schwer zu bekommen. Und wenn dann nur mit langer Lieferzeit. Zu langer Lieferzeit für meine Sommerpläne. (Polen) 

Was gibt der Gebrauchtmarkt her? 

Auch nicht viel. Alles nur feinverzahnt. Mir wir eine komplette Achse mit Innereien angeboten. Auch feinverzahnt. Aber das geht wenn man alles tauscht.

Ok. Dann das. Ich hole die Achse bei mir in der Nähe ab.

Der Zustand hätte besser sein können. Ich brauche alle Dichtungen neu. Und auch sonst noch einiges. Der Allrad-Kontor liefert alles schnell und sehr zuverlässig. So Partner kann ich gebrauchen.

Ich verbringe zwei lange Tage damit um alles so weit vorzubereiten das ich mit der Montage beginnen kann.

Die Tage kommen die restlichen Teile und dann baue ich nächstes Wochenende wieder zusammen. Drückt mir die Daumen das alles passt.

Die Fotos habe ich extra nicht in die Chronologische Reihenfolge gelegt. So kann sich jeder selber aussuchen was zuerst passiert ist. Besonders bei den Technik Fotos. Viel Spaß.

Ich melde mich wenn der HBM wieder läuft. Vielleicht komme ich ja bald wieder mehr zum Schreiben. Wenn man zu zweit unterwegs ist, dann ist irgendwie auch nicht so viel Zeit zum Schreiben. Und die Erlebnisse sind ja auch schnell mit der Partnerin geteilt. Also erwartet nicht so viele Beiträge wie in den letzten Jahren. Es ändert sich gerade irgendwie alles.

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Grüße aus Schweden

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