Sonntag am Berg

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Also die Idee mit dem Guide war eine sehr gute. Das mal gleich vorweg. Was sonst noch passiert ist versuche ich mal in eine Story zu packen. 

Torsten und ich haben uns ja heute für 5 Stunden einen Guide gebucht. Christina kommt aus der Schweiz und wohnt seit über 20 Jahren in Spanien. Wir waren uns gleich sympathisch. Auch weil sie auch eine Vorliebe für alte Geländewagen hat. Sie fährt einen alten Nissan. Den braucht sie besonders zum Feuerholz machen. 
Um 9:00 Uhr haben wir uns getroffen. Alle sind pünktlich. Da war ich schon 2 Stunden wach und habe mir den Sonnenaufgang angeschaut. Wir fahren alle zusammen mit dem Defender an den Berg. Ist halt das beste Auto dafür. 
Wir finden ein schönes Stück Felsen für uns ganz alleine. Christina klettert hoch und zieht uns das Seil für eine Toprope Route durch. 
Ich quäle mich beim ersten mal sehr. Komme aber oben an. Bin aber natürlich ganz fertig als ich unten ankomme. Christina fragt mich ob sie mir was sagen darf. Ja, klar. Dann bekomme ich 10 Minuten lang einen Vortrag was ich alles noch verbessern kann. Sie hört gar nicht wieder auf. 
Ok. Das hat gesessen. 
Torsten klettert mit einer Leichtigkeit die Route hoch. Wie schwer war die überhaupt. Ja was im 4er Bereich. Ok. 3er hätte es auch getan. 
Naja ich schaue Torsten zu und lasse meinen Gedanken freien lauf. Alles was sie mir erzählt hat wusste ich schon. Mache ich zum Beispiel in der Boulderhalle auch so. Also warum jetzt nicht? Dennis was ist denn los mit dir? Das kannst du doch viel besser und mit viel mehr Leichtigkeit. 
Naja. Neue Route. Ich bin dran. Na dann wollen wir mal. Partnercheck. Ok. Und los. 
Es geht viel besser. Kleine Schritte. Den Füssen vertrauen. Hüfte bewegen. Auch mal die Füsse drehen. Langer Arm. Nicht drei mal den Fuss hinsetzten. Einmal und dann hält der schon. Ich komme schnell oben an. Das hat Spaß gebracht. Die beiden sind ganz begeistert und klatschen mich ab. Wo das denn jetzt auf mal herkommt? Na ich höre dir doch zu. 
Als wir jeder 2 Routen durch haben kommen so 9 Spanier vorbei und wollen auch klettern. Das an 5 Routen. Wenig Platz und mit der Ruhe ist es auch vorbei. Die reden ja in einer Tour und dann noch so laut. Ich glaube das gehört in Spanien dazu. 
Wir gehen den Berg dann noch mal weiter lang. Da sind noch 4 andere Kletterer. Ausländer wie wir. Da hört man hin und wieder mal ein Kommando und eine Bestätigung. Das war es dann aber auch. 
Torsten sind die Routen eigentlich zu leicht. Er meint denn das er ja auch mal Vorstieg ausprobieren könnte. Wir besprechen noch mal alles und dann geht es los. 
Es klappt an dem Tag für ihn bei allen Routen. Tolles Gefühl. 
Ich breche die letzte Route zwei Exen vor dem Top ab. Schlechtes Gefühl. Das war auf jedenfall ein sehr guter Tag für uns alle. Jeder hat persönliche Erfolge und das fühlt sich richtig gut an. Wir haben 4 Routen geklettert. 3 Stück im 4er und eine im 5er Bereich. Wenn ich das richtig mitbekommen habe.
In mir hat sich dann nach dem Klettern ein Gefühl breit gemacht das es für mich mal wieder Zeit ist weiter zu fahren. 
Also fahre ich noch ne Stunde bis ans Meer und bin in Malaga. Dabei hatte ich meine erste Wasserdurchfahrt und das auf einer ganz normalen Strasse. Die Strassen war vom El Chorro Richtung Malaga sind eh recht beschädigt. Als wenn da mal sehr viel Regen gekommen ist und einiges von der Strasse weggespült hat. Aber auch das ist mit dem Defender natürlich gar kein Problem. Alle anderen mit normalen PKW´s schaffen das ja auch. 
Ich habe noch einen Nachtrag zu einer älteren Story. Natürlich sind das keine Adler gewesen sondern Geier. Das habe ich jetzt schon von drei Leuten gehört. Danke. 
Am Berg gab es so was wie eine Brotzeit. Abends in Malaga habe ich mir Wiener Wurst heiß gemacht und dazu gab es eine Buddel Apfelsaft aus Burg. Also aus der Heimat. Die habe ich extra für mein erstes Top mitgenommen. 
Danach gab es noch ein Stück Marzipan aus Lübeck. Das haben die sogar hier beim Lidl. 














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