There is a light that never goes out

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In einer Warteschlange dreht sich vor mir ein Mädchen um und spricht mich an. Ich hatte mich mit Dirk unterhalten. 

Sie fragt wo wir herkommen und meint, dass sie total wenig Deutsche trifft. Sie ist 21 und wohnt in Berlin. 

Ihr macht es zu schaffen, dass es keine ordentlichen Duschen gibt und ihr fehlt ihr Bett. Sie ist das erste Mal hier. Das Festival ist ihr zu lang. Ich nutze die Chance um sie auszufragen. Ich möchte verstehen, wie die junge Generation das Festival sieht. Hauptthema: Müll. 

Sie wohnt in einem Silence and Clean Camp. Gute Entscheidung. Sie nervt es auch total, dass so viel Müll rumliegt und alles kaputt ist. Wir alle können nicht verstehen wie man so in seinem eigenen Müll leben möchte. Und der Gestank kommt ja noch dazu. Warum die Leute wohl bloß ihre eigenen Zelte kaputt machen, bevor sie überhaupt das erste mal drin geschlafen haben? 

Das gibt mir Hoffnung, dass dieses Festival sauberer werden kann und der Jugend nicht alles scheissegal ist.  

Die schlechte Neuigkeit des Tages ist, dass Niels wieder trinkt. 

Die Gute, dass die Sonne scheint. Niels nur sehr wenig trinkt und mitten in der Nacht noch voll fit ist. 

Heute habe ich Johnny Marr gesehen. Der spielt eigene Lieder und so jeden dritten Song spielt er alte Lieder von the Smiths. Dann gehen auch alle ab. Es sind viele Pärchen da, die schon lange zusammen sind und mit The Smiths groß geworden sind. Ganz niedlich wie die Arm in Arm mitsingen. 

Der Burger von heute war gut und schön würzig, aber leider viel zu klein. Ich hatte dann noch einen Hot-Dog mit einer Rinderbratwurst. Zum Frühstück gab es ein paar Eier. Nachmittags hat Ulli mir einen Milchshake ausgegeben. Ich habe mir auch noch einen Apfel gekauft. Der war aber auch klein. Chai-Latte gab es auch wieder. Und zwischen durch schnell mal eine Dose Fisch. 

Als ich jetzt, nachts um 2 Uhr, den Text schreibe, bekomme ich gerade noch mal richtig Hunger. Das wird also morgen ein fettes Frühstück geben. 

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