Travel-Hack: Heiße Wasserziege

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Heute möchte ich versuchen, dass mit der heißen Wasserziege mal ganz genau zu erklären. Ich werde da so oft nach gefragt dann werde ich ab jetzt einfach auf diesen Beitrag verlinken und das kannst du auch gerne machen. 

Also um was geht es? 

Ganz einfach gesagt mache ich eine Reisewärmflasche heiß und heize damit den Defender Innenraum über Nacht. Ich habe heißes Duschwasser und ich habe eine Sitzheizung wenn ich am Lagerfeuer sitze. 

Womit wir auch schon bei den Anwendungsbeispielen sind. 

Es nachts im Auto warm zu haben ist super. Standheizung liegt da vielleicht nahe. Habe ich auch. Aber mir ist das mit den Wassersäcken lieber. Erstmal kostet es keinen Sprit. Macht keinen Lärm und das Feuer habe ich ja eh an. 

Die Sitzheizung ist aber eigentlich noch viel besser. 

Man braucht auch einen Campingstuhl und ein Schafsfell. Der Wassersack kommt hinten in den Stuhl und mit dem Fell kann man die Wärme regulieren. Ein Fell im Stuhl zu haben ist eh immer gut. Amazonlink. 

Wenn ich den Wassersack mit heißen Wasser befülle dann drücke ich immer noch die Luft aus dem Sack. Dann sitzt es sich besser. Es fühlt sich dann so ähnlich an wie eine Fangopackung. Gleichmässig warmer Rücken und von vorne kommt die Wärme vom Feuer.   

Beim Duschen mache ich es so das ich auf eine Kanne heißes Wasser zwei kalte in den Sack gieße. So hat es sich in Spanien, Polen und Finnland bewährt. 

Dann sollte es eine ganz gute Temperatur haben. Den Sack kann man dann auf das Dach legen und neben dem Auto duschen. Wenn sich eine zweite Person auf den Sack setzt dann gibt es viel zu gucken und es ist mehr Druck auf dem Duschschlauch. 

Eine weitere Lösung ist es den Sack mit einem kleinen Flaschenzug in einen Baum zu ziehen und sich dann da unter zu stellen. 

Ich habe 4 Säcke und einige Aufsätze dafür. Das gibt es alles bei der Wasserziege. 

Warum 4 Säcke? 

Es ist unfair wenn nur ich einen habe wenn man gemeinsam am Feuer sitzt. Also brauche einen zweiten. 

Dann brauche ich noch 1 oder 2 Säcke um Wasser mitzunehmen wenn da vor Ort keins ist. Man also nicht an einem See steht. Ein Reservesack mit Wasser ist immer gut. Dann kann man danach auch die Glut löschen. 

Wenn ich noch einen fünften hätte dann würde ich den auch mitnehmen. Leer nehmen die ja keinen Platz weg. 

An Zubehör habe ich einen Schraubfeststeller (Hermann) für den Standart Bedienknopf. Einen langen Duschschlauch. Einen einfachen Hahn um schnell Wasser aus den Sack zu bekommen. 

Meine Empfehlung ist gleich den Universal Adapter zu nehmen. Der ist kombinierbar und bietet alle Lösungen in einem. Also Wasserhahn und Dusche mit Schlauch.

Meine Feuerstelle ist von Snow Peak es gibt aber mittlerweile auch Nachbauten davon. Link zu Amazon. 

Dazu empfehle ich dringend 2 Löschdecken. Eine legt man immer unter die Feuerstelle. Dann ist es danach nicht zu sehen das jemand Feuer gemacht hat. Die zweite braucht man um ein Feuer löschen zu können. Feuerlöscher im Auto ist auch eine gute Idee. Link und Link. 

Bevor man ein Feuer macht sollte man sich genau überlegen wo man danach die Glut lässt. 

Einen Kessel braucht man auch noch. Je größer, je besser. Da ist es wichtig das der keine Kunststoffteile hat. Meinen habe ich irgendwo in Finnland gekauft und der ist komplett aus Edelstahl. 

Handschuhe habe ich auch immer Griffbereit. Die liegen bei mir immer rechts neben dem Stuhl dann muss ich die nicht erst suchen wenn etwas aus der Feuerstelle fällt oder das Wasser heiss ist. Wenn man zu zweit ist dann braucht man auch zwei Paar. Sonst sind die eh immer weg. Auch hier ein Link zu Amazon. 

Der Beitrag ist unbezahlte Werbung. Ich habe nur Produkte zum ausprobieren gestellt bekommen.

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