Wie man richtig kocht, oder sein Paradies findet.

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Wer sich regelmäßiger die Beiträge durchliest, kennt mich vielleicht bereits. Ich hab einen Gastbeitrag vom Campingplatz in Vejers geschrieben.  

Für die, die mich noch nicht kennen, ich habe Dennis in Vejers kennengelernt. Nach zwei gemeinsamen Grillabenden, hatte mir Dennis einen gemeinsamen Trip angeboten, was ich dankend annahm. Vielleicht lerne ich noch was übers Campen, hab ganz sicher coole Erlebnisse und einen Urlaub mehr diese Jahr. 

Ich bin mit Dennis am Freitagabend verabredet, hab mehr als ich brauche im Auto verstaut, dank des vielen Equipments, das mir mein Vater zur Verfügung stellt. Darunter auch das Auto. DANKE an dieser Stelle! 

Die Autofahrt ist lang und wird von plötzlichen Schauern und Staus begleitet. Das hat man davon wenn man auf der Autobahn fährt.  Ich mache lieber langsam und komme heil an. Eine WhatsApp von Dennis kommt während der letzten Etappe rein. Er hat den Stellplatz gewechselt.  Einige schöne Fotos lassen langsam Urlaubsgefühle aufsteigen. Als ich auf den letzten Kilometern einige Supermärkte erblicke, entscheide ich spontan den Einkauf zu erledigen. Es ist nämlich schon bald 18 Uhr. Ein kurzes Telefonat später, haben wir uns auf gegrilltes Gemüse geeinigt. 

Ich bin mir zwar nicht 100% sicher richtig zu sein, aber nachdem der Feldweg den Blick auf ein Seeufer, Steg und einen himmelblaumatten Defender freigibt… 

Nachdem ich das Auto mitten auf dem Weg stehen lasse, Dennis begrüße, die Füße im See hatte und die Stille genossen habe: Blätter die fallen, Vögel, summende Insekten (auch die unangenehme Sorte) ferne Tierrufe und Grillen. Nach ein paar Minuten bin in ich auch wirklich angekommen. Wir wollen uns langsam bequemen, das Abendessen zu machen, verzögern es aber noch, da wir Gesellschaft von einheimischen Spaziergängern mit Hunden erhalten. 

Die Arbeitsverteilung sieht folgender Maßen aus: Ich darf kochen (Mal sehen, ob wir verhungern), Dennis macht Feuer. 

Die erste Versuch ist essbar, wenn man Hunger hat. Zu wenig Öl, beziehungsweise zu wenig Aufmerksamkeit beim regelmäßigen Wenden, zu kleinteiliges Gemüse. Ich hab die Hitze vom Feuer unterschätzt. Dabei hat Dennis extra noch eine Metapher über erste Kochversuche erzählt gehabt. Zuhören sollte man können. 

Dennis zeigt mir auf dem Mac, wie er Stellplätze recherchiert. Worauf es zu achten gilt, wie man die Daten archiviert, welches Programm sich eignet. 

Der zweite Gang, Pilze (ist sogar ein Lob wert)… das könnte also noch werden. 

Im See gehen wir uns noch mal abkühlen, trinken Tee zum Aufwärmen (das war meine Bedingung), versuchen es noch mal mit der Angel (was in einer weiteren Schwimmtour für mich endet), essen Banane mit Schokolade zum Nachtisch und sehen uns nach dem Aufräumen noch die Sterne an. 

Als ich schließlich im Auto verschwinde, sitzt Dennis noch draußen, er wird noch die Glut abwarten.

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